°descriptio°:
Gesehen in der großen Vogelvoliere in der GRUGA in Essen. Der Flamingo muss wohl gerade entweder reichlich gebuttert haben oder er hat sein Mittagsschläfchen beendet. Auf jeden Fall wollte er sich zu seinen Kumpels auf die gegenüberliegenden Seeseite begeben.
Flamingos können zwar fliegen, aber in diesem Fall war mal ein unter kessem Flügelaufschlag anmutiges Schreiten übers Wasser angesagt.
Allerdings sinkt auch ein Flamingo mit seinen schlotterigen Stelzen im Wasser bis zum Grund ein.
Und dieser Bodengrund hier wiederum erschien entweder holperig oder der Flamingo hat sich mit seiner Geschwindigkeit nur etwas verschätzt oder er war zu vollgefuttert oder einfach noch nicht nicht ausgeschlafen: er kam nach dem vielversprechenden Anlauf ins Straucheln, stolperte und bohrte den Kopf ins Wasser. Die Flügel wurden allerdings dabei nicht nass.
Das kleine Missgeschick hat er gekonnt überspielt damit, dass er einfach die nasse Rübe sofort wieder stolz in die Luft erhob, so als wenn nichts gewesen wäre.
Für die Einlage hätte es eigentlich Applaus von der anderen Uferseite geben müssen.
Aber wahrscheinlich hat’s nur keiner gesehen. So hat er wohl gehofft …
°ego sententiam°
Ohne Kommentar. Bis jetzt …
°illustrationen°:













