2025-05-16 – Rundreise durch Herten und Umgebung – 2. Etappe
Der Glückauf-Park in GE-Hassel ist die 2. Etappe der heutigen Rundreise. Eine ehemalige Abraumhalde für Naherholungssuchende.
Mittlerweile wieder aufstrebende Stadt im Ruhrgebiet. Hinweise auf den bangend zu erwartenden Aufschwung finden sich zumeist dort, wo der Aufschwung dank des Abschwungs schon länger stattgefunden hat. Also oben. Unten wird’s wegen oben sicher noch was dauern. Wie immer und überall.
Der Glückauf-Park in GE-Hassel ist die 2. Etappe der heutigen Rundreise. Eine ehemalige Abraumhalde für Naherholungssuchende.
Morgens um 9 Uhr ist die Welt noch in Ordnung.
Nicht überall.
Aber hier.
Stellenweise zumindest.
An manchen Stellen waren bereits ausgewachsene Zecken anzutreffen.
Vor allem auf der Schwuchtelwiese, die wir zu Beginn unserer Exkursion in Augenschein genommen hatten, um Trophäen zu finden. Dass hier die Zecken kein lausiges Leben führen brauchen, dafür sorgt die engagierte Leinen-los-Fraktion. Für Schwuchteln könnte das vermeintlich tierfreundliche Verhalten der Hundebesitzer zu unliebsamen Überraschungen führen, wenn die sich nackt im Grünen gegenseitig befummeln.
Ich habe mir heute tatsächlich in meinem Eifer mal Verpflegung eingepackt. Vollkorn-Maxi-Toast mit Schnittlauchleberwurst an Buko-Ananas mit einem kräftigen Hauch von jeweils mindestens 5 in der Länge geteilten Chili-Minigurken (Cornichons heissen die wohl, aber den Namen kann ich nicht aussprechen. Schon gar nicht beim Essen …).
Und zwei Pullen O-Saft.
Wegen dem Chili waren die allerdings dann doch schon ziemlich knapp bemessen.
Gesünder kann man aber wohl kaum auf Trophäensuche gehen.
Weil ich gestern auf Halde Hohewardt ausser Besucherströmen in Form von allen möglichen Ertüchtigungsversuchen aber ansonsten keine weiteren Lebewesen (noch nicht mal Vögel !!) bemerken konnte, nahm ich erst an, dass dieses makabere Szenario sich im Resser Wald wiederholen könnte …
Neue (alte) Kamera, neues (altes) Glück. Mit Erhalt des japanischen Modells der Pentax K-01 und der anfänglichen Eingewöhnungsphase hatte ich nun vorgehabt, den Türstopper mal auf seine Lichtempfindlichkeit hin zu testen. Bei den vorangegangenen Experimenten blieb mir stellenweise schon echt die Spucke weg, weil die Abbildungleistung des Sensors den der K-7 schon deutlich überflügelt. Was ja kein Kunststück ist, weil die K-7 bereits als technischer Opa gilt. Der trotz allem immer noch bei mir seine unbeschränkte Berechtigung genießt, weil die K-01 viele Dinge NICHT kann, die die K-7 mal eben so macht. Nur die Sensorleistung der K-7 ist bei schwachem Licht und dem damit verbundenen Rauschverhalten natürlich nicht auf der Höhe der K-01. Die K-01 hat dafür sehr viele andere Schwächen. Zu viele, um der K-7 den Rang der uneingeschränkten Gebrauchstauglichkeit abringen zu können. Somit bleibt die K-01 für mich nur ein Mittel zum Zweck, wenn die K-7 mal gerade nicht kann …
°descriptio°: Lass‘ uns doch mal wieder spazierengehen … Mal ganz was Neues … Das Schatzi kommt in Fahrt und ist gar nicht mehr zu bremsen, seitdem sie den Trauer-Rosenkäfer in ihre Trophäensammlung einsortieren konnte. Mir war der Weg nach Dorsten heute aber dann doch etwas zu weit und so schlug ich vor, wohl besser mal in weniger aufwändig erreichbarer Nähe auf die Jagd zu gehen. Mit dem Erfolg, dass das …