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2026-07-09 – Emscherpark

Es geschehen tatsächlich doch noch Zeichen und Wunder. Die allerdings hierzulande zumeist mal wieder nur aus niederen Beweggründen initiiert worden sind. Denn es stellt sich die aufdringliche Frage, warum ausgerechnet mal wieder das verkackte Kaff REh sich mit derartigen Federn schmücken will. Ausser fragwürdigem Ruhr-Tourismus, dessen Einträglichkeit nur die mafiösen kommunalen Gastrofürsten durchsetzen wollen, haben die korrupten Ratlosigkeiten in der kommunalen Schlafzentrale mittlerweile eh nichts mehr auf der Agenda …

2020-06-02 – Kanalrundfahrt

An und in der Emscher hat sich innerhalb von 3 Jahren so einiges verändert.

Die Kloake im Museum der Republik ist bis Pöppinghausen schon fast wieder zu einem Naturflusslauf geworden und stinkt auch nur noch ein bisschen, was die Wasservögel anscheinend überhaupt nicht stört.

Kurz vor dem Recklinghäuser Südfriedhof werden aber von Herne aus immer noch reichlich menschliche Fäkalien eingeleitet und vermischen sich mit dem sauberen Wasser.

In 30 Jahren werden hier sündhaft teure Grundstücke verkauft sein und mediterrane Häuser stehen. Spätestens dann kommen auch hochglanzweisse Dachziegel in Mode.

Das ist der Plan.

So macht man buchstäblich aus Scheisse Gold.

Und genau das steht auf dem Baustellenschild der Emschergenossenschaft. Mit dem unmissverständlichen Hinweis, dass an der Emscher kein Naturschutz zu erwarten sein wird, sondern stattdessen die lukrative Zukunft des Unternehmens entsteht.

So oder so ähnlich hatte man hier seinerzeit den Leuten auch den Bergraubbau verkauft.

2019-09-21 – EmscherValleyWay (GoWest)

Die Emscher fließt ja bekanntlich quasi durch unser Wohnzimmer. Und der Rhein-Herne-Kanal ist in Flüsterweite entfernt. Die Nähe zu den heimischen Kunstgewässern ist wie an anderer Stelle bereits erwähnt mit gewissen Wirkungen verbunden, an die man sich auch nicht beim besten Willen gewöhnen möchte.

Und dass der EmscherValleyWay ab unserer Haustür auch zwei Richtungen hat, ist (nicht nur) auf Landkarten deutlich ersichtlich. Man muss halt nur einfach mal hingucken.

Hatte ich dann neulich, als ich mit dem Fahrrad zum HNO Dosda eierte und dann nach der Untersuchung meines Gehörs wieder nach Hause strampelte, dann auch höchstselbst herausgefunden.

2019-02-18 – EmscherValleyWay

°descriptio°: Die Blutergüsse in den Beinen machen sich deutlich bemerkbar. Tapfer sein ist die Devise. Das wird schon wieder. Sowas braucht seine Zeit. Wobei ich fast schon wieder bedauere, dass ich die OP habe machen lassen. Der Eingriff selber war ja wohl ein Klacks gegen die Folgen, die der gerade mit sich bringt. Aber was soll’s. Bewegung wurde mir verordnet und ich halte mich tapfer dran. Das Auto bleibt also …