°2016-01-28 – Tierpark Hamm – Känguruh springt°

°2016-01-28 – Tierpark Hamm – Känguruh springt°

°descriptio°:

Gesehen und bestaunt im Tierpark Hamm:

Die enorme Sprungkraft beruht auf dem Pogostabprinzip und ihrer Muskelkraft.  Muskeln gewinnen ihre Kontraktionsenergie aus einem chemischen Prozess. Für meterweite Hüpfer reicht diese Energie auf Dauer nur, wenn sie wiedergewonnen und gespeichert werden kann. Ein Känguru geht sparsam damit um. Anstelle einer Feder übernehmen dünne, elastische Sehnen in seinen Hinterbeinen die Speicherung. Sie sind länger als die Muskelfasern und können von Landung zu Landung mehr Energie konservieren. Während sich das Känguru wie eine zusammengedrückte Feder an den Boden presst, dehnen sie sich. Dann schnellen sie plötzlich zurück. Die Muskulatur muss dadurch weniger Arbeit verrichten, das Känguru schwitzt weniger.

Die Meister unter den Kängurus übertreffen im Weitsprung die Zehn-Meter-Marke. Das Springen lohnt sich aber erst bei höherem Tempo. So ist es energetisch günstiger für Kängurus, sich mit 20 Kilometern pro Stunde hüpfend fortzubewegen als mit fünf. Bei ruhiger Gangart hoppeln sie auf allen vieren.


 

°ego sententiam°

Ohne Kommentar. Bis jetzt …


 

°illustrationen°:

 


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