°descriptio°:
Die Adlerwarte Berlebeck ist ein Vogelpark im Detmolder Stadtteil Berlebeck. Sie wurde 1939 vom Ehepaar Kati und Adolf Deppe gegründet und ist heute eine Einrichtung der Stadt Detmold. Nicht nur aufgrund ihrer Lage nahe dem Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald ist sie ein beliebtes Ausflugsziel und in den letzten Jahren kamen jeweils mehr als 100.000 Besucher nach Berlebeck.
Landschaftlich schön und für den Vogelflug günstig auf einem Bergrücken gelegen, beherbergt die Adlerwarte Berlebeck 46 verschiedene Greifvogelarten mit insgesamt über 200 Exemplaren. Während der Saison finden mehrmals täglich Freiflugvorführungen statt. Zu diesem Zweck wurde eine Zuschauertribüne mit 160 Sitzplätzen eingerichtet. In einem Lehr- und Informationszentrum wird Wissenswertes über Greifvögel, die Geschichte der Falknerei und die Aufgaben der Adlerwarte im Artenschutz vermittelt.
[Text-Quelle: Wikipedia]
Der Artenbestand wird aktuell mit 200 Individuen aus 46 Arten angegeben.
Auf Zoo-Map sind die Arten weitestgehend gelistet.
°ego sententiam°
Heute war ICH Könich. Ich durfte mir also aussuchen, wohin uns die Reise zu führen hat. Und das gemeine Gefolge hat sich anzuschließen. Ohne Wenn und Aber.
Weil das Ziel recht zeitig seine Pforten öffnet, die Anreise aufgrund der Entfernung etwas länger dauert und der Könich pünktlich zur Öffnung der Pforten erscheinen wollte, lag es nahe, die goldene Morgenstunde zur Abreise zu erwägen.
Die gleiche Idee hatten auch Ballonfahrer. Denen sind wir unterwegs begegnet. Und weil die sich wohl auch gerade in die Lüfte erhoben haben, fuhren die auch noch ziemlich niedrig und querten des Königs Weg.
Es war ein traumhaftes Spektakel am Himmer zu beobachten und der Könich bekam noch mehr Fernweh und es wurde in ihm der Wunsch erweckt, auch an so einer Ballonfahrt treilzunehmen, wenn er denn mal wieder Könich ist …
Als der Könich dann das Ziel fast erreicht hat, wurde mit etwas Verwunderung festgestellt, dass bis zu den Pforten dann noch ein für das ungeübte Gefolge reichlich beschwerlicher Aufstieg zu bewältigen war.
Was nicht zuletzt an der Unzulänglichkeit des Könichs lag, der seine Speicherkarte in den heimischen Gemächern zurückliess, um diesen misslichen Umstand erst unterwegs festzustellen und dann einen unnötigen Umweg einzuschlagen, damit eine passende Speicherkarte erworben werden konnte. Der Umweg führte letztendlich zu Orientierungsirritationen und auf der Suche nach einem Parkplatz für die Kutsche wurde am Fusse des Gebirges die Fahrt beendet.
Die Anstrengung des Aufstiegs wurde aber bei traumhaftem Wetter mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.

Anfänglich war es noch sehr ruhig und beschaulich, weil sich kein weiteres Publikum eingefunden hatte.
Der Könich hatte sich dann auf dem Gelände nach brauchbaren Motiven umgesehen. Er hatte ja eine neue Speicherkarte, die ausreichend dimensioniert auch zukünftig reichlich Platz für Trophäen bietet. Und das neue Speichermedium gleich mal tüchtich getestet (am Ende hatte der Könich dann freudestrahlend mehr als 2.000 Bilder mit in seine Residenzia genommen …).
Ein nettes Gespräch mit dem oberamtlichen Falkner, der die Flugshows der Luftakrobaten kommentierend begleitet, führte aufgrund des für den Könichs besonderen Anlasses im Ergebnis zur Erfüllung eines vom Könich gehegten Wunsches: er wollte einem großen Grreifvogel mal so richtig nahe sein.
Der Falkner hatte den Könich dann irgendwann nachmittags mit einem großen Vogel völlig überrascht. Und der Könich höchstselbst war einfach nur zu blöd, den Vogel auf seinen Arm zu nehmen. Das war die größte und einzige Möglichkeit, einem solchen Vogel mal so richtig nahe zu sein. Der Könich hat sich aber mit seinem völlig abwegigen Verhalten als totaler Volltrottel geoutet: er blieb einfach auf seinem Stuhl sitzen und reagierte überhaupt nicht situationsbedingt, als der Falkner ihm den Vogel auf den Arm setzen wollte.
Der Könich hatte sein Chance gehabt. Die wird so schnell nicht wiederkommen…
Allerdings hat der Könich bei seinem Besuch insgesamt feststellen dürfen, dass auch Greifvögel dazu neigen können, mit menschlichen Individuen trotz natürlicher sprachlicher Barrieren sozial-kommunikativen Kontakt aufzunehmen.

Das hat dem Könich aber nach Sichtung seiner Trophäensammlung dann auch nicht weitergeholfen. Denn die weitaus meisten Vögel haben ihm ihren Namen nicht verraten. Hätte der Könich bei den Flugvorführungen etwas besser aufgepasst, dann hätte er sich die vom Falkner kundgetanen Vogelnamen notieren können. Aber der König war einfach nur schießwütig und hielt auf alles, was dort auch nur im Ansatz wie ein Vogel aussah.
Deshalb haben so einige hier abgebildete Trophäen keine spezifizierten Namen. Der Könich konnte sie mangels ausreichender Sach- und Fachkenntnis auch nicht mit Hilfe einschlägiger Enzyklopädien ermitteln.
Der Könich musste im Nachgang bei der Einrichtung dieses Beitrags beschämt feststellen, dass auch in diesem Fall nur die Begeisterung einfach nicht ausreichend ist.
Sein Gefolge ist da meist weitaus besser aufgestellt.
°loco°:
°illustrationen°:












































































































