2017-11-28 – Künstlerzeche Rheinelbe

2017-11-28 – Künstlerzeche Rheinelbe

°descriptio°:

Die Künstler, die sich in den ehemaligen Gebäuden der Zeche Rheinelbe niedergelassen haben, werden, im Gegensatz zu den Künstlern der Zeche Unser-Fritz in Wanne, bei Wikipedia im Zusammenhang mit der anscheinend interessanteren ehemaligen Bergehalde Rheinelbe, die ihre heutige Bedeutung hauptsächlich bei der Fraktion der naturschändenden Drahteselquäler gefunden hat, nur beiläufig erwähnt.

Auf dem Gelände der ehemals als Betriebsgebäude genutzten Bauten haben sich neben einigen Künstlern auch verschiedene Gewerbebetriebe angesiedelt.


°loco°


So wie es dort aussieht, haben die wohl alle mal auf’m Pütt malocht: Ordnung und Gepflegtheit ist den meisten „Gewerblichen“ – Ausnahmen bilden einige wenige Künstlerbuden – offensichtlich nicht angeboren. Oder vielleicht erledigen die’s ja morgen oder so …

Und weil anscheinend keiner fragt, wie’s da so aussieht und was da so tatsächlich „gemacht“ wird, wird das Gelände nach Gutdünken „aus“genutzt.

Zu unserem Glück. Denn wo findet man „öffentlich“ zugänglich ein historisches aber  stillgelegtes und nur seinem traurigen Schicksal überlassenes Feuerwehrauto, das man dann auch noch ungestört fotografieren kann, ohne dass irgendeiner die Hand dafür aufhält … ?


°ego sententiam°

Weil die Örtlichkeit keine weitere Spannung erzeugen konnte und die Sonne auch schon bald untergehen würde, haben wir uns entschlossen, uns auf die Suche nach etwas anderem zu machen.

Nach kurzer Rechereche und freundlich beratender Unterstützung durch eine Mitarbeiterin des Ordungsamtes (die es sich am Ende der wirklich netten und freundlichen Unterhaltung  dann doch nicht nehmen lassen wollte, uns in fast dienstlicher Manier darauf hinzuweisen, dass wir mit dem Fahrzeug unerlaubt auf dem Gehweg stehen würden …), fanden wir – nach deutlich gefühlt unnötiger Odysseé – den Weg zum ehemaligen Hüttenwerk Schalker Verein …


°illustrationen°:


°navigation auxilium°

… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …


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