2018-01-27 – Wasserturm Hagen-Hohenlimburg

2018-01-27 – Wasserturm Hagen-Hohenlimburg

°descriptio°:

Im Zuge der Recherchen nach geeigneten Trophäen, die wir unserer bescheidenen Sammlung hinzufügen wollen, hat das Schatzi heute mal einen etwas entfernter gelegenen Ort gefunden, den es zu besuchen galt.

Genauer gesagt sind es zwei Orte, die wir heute abgefrühstückt hatten.

Das etwa 40 km entfernt liegende Hagen – genauer gesagt: der Stadteil Hohenlimburg – war das erste Ziel unseres Ausflugs. Dort soll auf einer Anhöhe ein Turm stehen, der an sich und wortwortlich darüberhinaus einen schönen Anblick bieten soll.

Den Ort erreicht man erst mal naturgemäß über das gut ausgebaute Straßennetz. Im Tal angekommen wussten wir allerdings um die dort vorherrschenden topografischen  Gegebenheiten noch nichts. Das Schatzi drängte – noch im Tal – darauf, möglichst dicht an das Ziel heranzufahren. Was ich dann auch getan habe. Mit dem Erfolg, dass das Schatzi sich an an die Achterbahnfahrt-Träume der letzten Nächte erinnert fühlte und die Befürchtung hegte, dass der Panzer beim Wenden auf der Anhöhe aufgrund des uns äusserst ungewohnt erscheinenden Gefälles umzukippen drohte.

Den Panzer konnte ich sicher und halbwegs waagerecht auf einem freien Platz an der Straße in einer S-Kurve abstellen. Wir stellten uns beim darauf folgenden fußläufigen Aufstieg die aufdringliche Frage, wie die Menschen, die hier wohnen, die Steigungen bei klassischem Winterwetter unfallfrei fußläufig oder gar mit dem Auto bewältigen würden. Und wir waren der Auffassung, dass hier keine alten Menschen wohnen würden, weil die Gegend keinesfalls alten- und behindertengerecht planiert ist und deshalb hier auch niemand mit Rollstuhl oder Rollator eine Chance hätte, sich ohne fremde Hilfe ungehindert fortbewegen zu können. Die Leute müssen hier demnach bei Schlechtwetter schlichtweg verhungern, weil die gar nicht zum Einkaufen kommen.


°loco°


°ego sententiam°

Jede Gegend hat ihre Besonderheiten, mit denen die dort lebenden Menschen gewohnt sind, umzugehen. Am Meer weht Wind. Und für unsere Verhältnisse ist das dann ein Orkan. Dort aber wird der erst als Sturm gewertet, wenn die Schafe von der Weide fliegen.

Und die Anhöhe, die wir heute mühsam und ächzend erklommen hatten, ist für die dort lebenden Menschen offensichtlich einfach nur gesundheitsfördernd und gerade mal im Ansatz anregend für den Blutkreislauf.

Während ich schon während unseres Besuches mit Muskelkaterkrämpfen zu kämpfen hatte …


°illustrationen°:


°donatio°

Hier erfährst Du mehr über meine Passion, die ich mit Deiner Hilfe noch besser machen kann.


°navigation auxilium°

… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …


print