°descriptio°:
Edith hat die Hüft-OP nicht nur überlebt sondern am Montag (27.05.2019) wirklich zur Glückseligkeit aller Beteiligten auch bestens und vor allem schmerzfrei überstanden.
Ab jetzt geht’s wieder bergauf.
Oder besser erstmal: geradeaus weiter.
Weil, Treppensteigen muss sie erst wieder üben. Andere Bewegungen auch. Sie hat sich nämlich zwangsläufig im Laufe der letzten Jahre, während es ihr stetig und zusehendst schlechter ging, Schonhaltungen angewöhnt, die jetzt – dem Operationsteam im Bergmannsheil sei Dank – nicht mehr nötig sind.
Das Schatzi ist seit Wochen für ihre Mama im Einsatz. Und das wird wohl auch erstmal so bleiben. Einer muss sich ja drum kümmern, damit es/sie läuft.
Ich bin nur das Taxi. Wie immer.
Im Moment auch morgens, damit sie um 8 Uhr die Visite mitbekommt.
Und abends um halb 7 dann sowieso, weil sie muss ja irgendwie auch wieder nach hause kommen.
Heute hatte ich sie dann direkt vom Krankenhaus zur Fili chauffiert. Um erst mal anständig zu picken. Das Fraß in der Krankenhauskantine würde ich nämlich noch nicht mal meinem privaten Hausschwein anbieten wollen. Zu teur ist der Kantinendreck zudem auch noch. Das Geld kann man sich besser sparen und dann hungrig zum Griechen bringen, damit der für Zufriedenheit sorgt.
Zu hause auf’m BallKong war zwischenzeitlich wohl der Notstand ausgebrochen. Das Schatzi hatte den Verdacht, dass unser Vermieter nach dem Rasen rasieren mal wieder unbedarft Gift auf seine verkümmerte Botanik gespritzt haben könnte. Hat er aber nicht. Ich bin Zeuge, weil ich den ganzen Tag zu hause geblieben bin und durchweg mitbekommen hatte, was der Alte so trieb.
Die Annahme war allerdings aufgrund der vorgefundenen geschädigten Insekten allerdings auch naheliegend. Nur die Quelle des Übels konnten wir im Nachhinein nicht mehr lokalisieren.
Wir fanden eine Echte Käferzikade, die sich an einem Meisenknödel zu schaffen machte und ein Käfer, der die Zikade im Vogelfutterteller um Hilfe angefleht hatte, bevor er starb.
Wäre der durch das hier in der Nähe ausgebrachte Gift nicht ohnehin schon halbtot gewesen, hätte er den selbstvursachten Sturz aus meiner Hand überlebt.
°loco°
Abends noch eben auf’m BallKong zum Biffteckiverdauen …
°ego sententiam°
Schön, dass wir Menschen durch menschliches Geschick und Zutun wieder auf die Beine kommen können. Das ist in diesem unseren Fall wirklich mehr als nur erfeulich, ändert diese wunderbare Tatsache doch eklatant den zuvor mit Schrecken vermuteten Lauf der Zukunft wieder in eine für alle Beteiligten angenehme Richtung.
Nicht auszudenken was würde werden, wenn Edith in deutlich absehbarer Zeit GAR NICHT MEHR hätte selber laufen können …
°supplementum°
Kein Nachtrag erforderlich.
°illustrationen°:
°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …












































