°descriptio°:
Noch bevor die Dämmerung mir den Blick auf das Wesentliche und vielleicht Notwendigste zu trüben beginnen würde verließ ich die Becker Deponie um zur Thyssenhalde zu eiern. Die lag keine 5 Minuten nördlich von der Beckerhalde.
Die Thyssenhalde war uns zur Aufgabe angedacht worden, im Rahmen des ehrenamtlich auszuübenden Landschaftswächters Kontrollgänge dort durchzuführen um Mißstände oder was auch immer bei Stadtgrün zu melden, damit die entsprechende Maßnahmen einleiten können um weiteren Schaden abzuwenden. Die Halde hätte es wohl schon etwas früher nötig gehabt …
Das Gelände ist trotzdem mittlerweile als Naturschutzgebiet – naja, Landschaftsschutzgebiet – ausgewiesen worden. Und ich musste mir die aufdringliche Frage stellen, warum das wohl so geschehen ist. Die Hundhalter freut’s auf jeden Fall. Die auf der gegenüberliegenden Seite des Hüllerbachs (das ist kein Bach, das ist eine Kloake – wie die Emscher …) wohnenden Wohnenden freuts auch. Ein Naherholungsgebiet für kackende Hunde und saufende Jugendliche. Und ein Paradies für den Japanischen Staudenknöterich. Die Gegend ist ’n Selbstläufer. Aufpassen muss man hier nicht wirklich (nicht mehr). Das wäre reine Zeitverschwendung.
Also: wech hier.
Und wieder zurück zur Becker-Deponie.
°loco°
°ego sententiam°
Ich habe die Gegend wirklich ausgiebig inspiziert. Aber ich konnte aber auch mit bestem Willen nichts finden, was zur Widmung eines Naturschutzgebietes hätte führen dürfen. Vieleicht hab ich wirklich nicht richtig hingeschaut. Oder ich muss mal wiederkommen, wenn gerade kein Knöterich den Blick auf’s Wesentliche verbirgt. Ich kann’s mir aber auch verkneifen.
Die nachfolgenden Bilder sind aufgrund meiner Enttäuschung deshalb auch nur etwas halbherzig fühlend entstanden und hier eingestellt. Aller Wahrscheinlich nach werden zu diesem NSG auch keine weiteren Trophäenjagdereignisse mehr folgen …
°illustrationen°:
°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …












