2025-09-28 – Dorsten – Zeche Fürst Leopold – Oldtimer
Is‘ schon ’n komisches Gefühl, dass ’n VW-Käfer als Oldtimer zählt.
Dabei is‘ so’ne Karre nich‘ älter als man selbst …
Als Stadt weder interessant noch erwähnenswert. Ein altes römes Marschlager (ohne feste Bauten) wird gerade aus dem Dreck gepukt und verhilft der Stadt angeblich zu überregionaler Bekanntheit. Und durch 1.800 Bohrungen habe man angeblich festgestellt, dass die Stadt quasi auf ’ner Lippe-Insel erbaut wurde (von der man natürlich heute nix mehr sieht). 853 ha des Stadtgebietes sind als NSG ausgewiesen. Weil es keinen Wald in Dorsten gibt, nahm man dafür die Lippeauen und die Rhader Wiesen. Für beides braucht man Gummistiefel…
Is‘ schon ’n komisches Gefühl, dass ’n VW-Käfer als Oldtimer zählt.
Dabei is‘ so’ne Karre nich‘ älter als man selbst …
Ich hab mal wieder das Fischauge zweckentfremden können, weil mir sonst nichts vor die Linse sprang …
Andere fotografieren auch Insekten.
Und das sehr schön sogar.
Vor allem die, die man mit Kältespray noch gut erreichen kann.
Aber Trauerschweber sind, wie so ziemlich alle flinken Zweiflügler (speziell Fliegen im weitesten Sinne…), für den ambitionierten Lichtbildartisten so gut wie unnahbar. Aber dafür habe ich – wie immer eigentlich – mehr als reichlich Aufnahmen dieses unberechenbaren Kollegen hinbekommen.
Geduld zahlt sich auch hier aus.
Und wenn man erst mal herausgefunden hat, dass die wie Libellen immer wieder auf ein ganz bestimmtes bevorzugtes Blatt zur etwa 3 sekündigen Flugpause regungslos sitzenbleiben, muss man in der Zwischenzeit – also während der so schnell irgendwo umherfliegt, dass man den gar nicht mehr lokalisieren kann – das bildgebende Gerät nur so lange während der nicht kalkulierbaren Flugphase (und die kann dauern …) sicher und kraftvoll im Anschlag halten.
Ja, nur das braucht man neben der Geduld.
Dann klapps’s auch mit dem Trauerschweber.