°descriptio°:
Die Laufvögel (Struthioniformes) sind eine zu den Urkiefervögeln gehörige Ordnung flugunfähiger Vögel. Sie stellen in der Gegenwart die größten Vögel der Erde. Obwohl sie Federn und rudimentäre Flügel besitzen, können sie aufgrund ihres Gewichts und ihrer nur schwach entwickelten Brustmuskulatur nicht fliegen.
Zu den Laufvögeln zählen vor allem straußenartige, schwere und große Vögel. Allein die Kiwis sind nur wenig größer als ein Huhn. Manche Zoologen sehen auch die Steißhühner als Bestandteil der Laufvögel.
Die folgenden Taxa gehören zu den Laufvögeln:
- in Afrika der Strauß und auf Madagaskar die heute ausgestorbenen Elefantenvögel
- in Australien der Emu, in Neuguinea und Nordaustralien die Kasuare
- auf Neuseeland die Kiwis und die ausgestorbenen Moas
- in Südamerika die Nandus
Alle Laufvögel sind flugunfähig. Strauße und Nandus haben noch große Flügel, die vor allem rituelle Funktionen erfüllen; bei den anderen Gruppen sind die Flügel stark reduziert, bei den Moas fehlten sie sogar vollkommen. Während flugfähige Vögel eine bestimmte Größe nicht überschreiten dürfen, um sich weiter in die Luft erheben zu können, sind den Laufvögeln in Größe und Gewicht keine Beschränkungen auferlegt. Mit der Größenzunahme erlangt ein flugunfähiger Vogel besseren Schutz vor Räubern. Die Verlängerung der Beine erlaubt eine schnelle Flucht, der lange Hals ermöglicht es, von Bäumen und hohen Sträuchern zu fressen. Der Körper kann größere Mengen von Nahrung speichern, da es nicht mehr vonnöten ist, zum Zweck der Flugfähigkeit ein geringes Körpergewicht zu halten. Die Verdauung geht daher langsamer vonstatten und ist effektiver.
[Text-Quelle: Wikipedia]
°illustrationen°:








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… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …





