°descriptio°:
Man liest ja soviel …
Auch über Menschen, die sich zur Aufgabe machen, die Nacht zum Tage werden zu lassen. Was nichts mit der völlig sinnbefreiten Illumination von noch sinnbefreiterer menschlicher Schaffenskraft zu tun hat.
Sondern vielmehr mit der Hoffnung, das Licht der Dunkelheit zu erblicken.
Damit ist die Faszination gemeint, die schon seit Menschengedenken aus der ehrfürchtigen Betrachtung des Nachthimmels entspringt. Den wir hier, in unserem lebensfeindlichen Museum der Republik, aufgrund des allseits präsenten menschlichen Irrsinns bereits verloren haben.
Faszination verspüren die hier hoffnungslos Verstrahlten nur dann, wenn sie bei künstlich taghell erleuchteter urbaner Umgebung mit irgendwelchem Schwachsinn zugedröhnt werden.
Das ist nix für uns.
Wir schließen uns deshalb dann doch lieber – zumindest gedanklich – denjenigen an, die sich mit Sternschnuppen und anderen (unerreichbaren) nächtlichen Himmelsereignissen beschäftigen.
°ego sententiam°
Wenn man aufgrund von zuwenig Knie und zuviel Bauch nicht mehr auf den Boden kommt (und wenn man das dann doch ächzend geschafft hat, wird man sich schlußendlich aus der zuvor erreichten erdgründigen Kriechposition nicht mehr aus eigener Kraft erheben …), schweift der Blick ersatz- und sicherheitshalber in die Höhe. Da oben sieht man Dinge, die der Mensch nicht so ohne weiteres kaputt machen kann. Da ist alles noch so, wie es war. Und das wird wohl auch so bleiben.
°illustrationen°:
°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …















