°descriptio°:
Die Raubtiere (Carnivora) sind eine Ordnung der Säugetiere (Mammalia), welche die Hundeartigen (Canoidea) und die Katzenartigen (Feloidea) einschließt.
Die 16 rezenten Familien der Raubtiere sind mit etwa 270 Arten in 110 Gattungen nahezu weltweit verbreitet und ernähren sich als typische Prädatoren (Beutegreifer) überwiegend von Wirbeltieren.
Die wissenschaftliche Bezeichnung „Carnivora“ setzt sich aus den lateinischen Begriffen caro, carnis „Fleisch“ und vorare „verschlingen“ zusammen. Doch ernähren sich viele Raubtiere nicht ausschließlich von Fleisch; so sind etwa die Bären (Ursidae) opportunistische Allesfresser, und einige Arten, darunter der Große Panda, haben sich auf Pflanzennahrung spezialisiert.
Die Vertreter der Raubtiere sind sowohl hinsichtlich ihrer äußerlichen Attribute als auch ihrer Habitate sehr verschiedenartig. Diese Vielfalt wird im Vergleich zwischen dem kleinsten Raubtier der Erde, dem Mauswiesel, dessen Weibchen nicht einmal 50 g wiegen, und dem größten Raubtier der Erde, dem Südlichen Seeelefanten, dessen Bullen bis zu 6,5 Meter lang und mehr als 3,5 Tonnen schwer werden können, besonders hervorgehoben.
Sofern als Referenz alle beutegreifenden Wirbeltiere herangezogen werden, so wird dieser Vergleich mit dem Pottwal, welcher bis zu 20 Meter lang und 50 Tonnen schwer werden kann[, als größtes Raubtier der Erde umso imposanter.
Mit etwa 270 Arten sind die Raubtiere eine der artenreicheren Ordnungen der Säugetiere. Sie kommen auf allen Kontinenten vor, wobei sie in der Antarktis nur an den Küsten anzutreffen sind. Mit Ausnahme von Ohrenrobbenkolonien an der Südküste war Australien früher raubtierfrei, in historischer Zeit wurde jedoch der australische Dingo und in der Neuzeit Rotfuchs und Hauskatze durch den Menschen eingeführt.
[Text-Quelle: Wikipedia]
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… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …





