2025-05-16 – Rundreise durch Herten und Umgebung – 3. Etappe
Um das Alte Dorf Westerholt habe ich bisher immer einen Bogen gemacht. Heute war es dann soweit, mal mehr als nur einen Fuß hier reinzusetzen ….
Um das Alte Dorf Westerholt habe ich bisher immer einen Bogen gemacht. Heute war es dann soweit, mal mehr als nur einen Fuß hier reinzusetzen ….
Bevor der stillgelegte Kabachl zum denkwürdigen Naherholungsgebiet erhoben wurde, wurde ich hier schon mal eingeladen. Es muss wohl 2016 gewesen sein. Da war hier aber noch nix aufgeräumt und man konnte ungehindert die Aussicht von oben geniessen. Heute muss man hier wie überall unten (an)stehen.
100 Höhenmeter auf einer Steigungsstrecke von etwas mehr als 1300 Metern mit einem Kampfgewicht von 135 Kilogramm ohne vorheriges Training in einem ohnehin schon bedenklichen biologischen Alter mal eben so zu bewältigen war wohl fast schon zu optimistisch gedacht.
Den Notarzt mit dem Sauerstoffzelt brauchte ich schlussendlich aber dann doch nicht bemühen.
Denn das Erlebnis der Nacht hat die Strapazen des Aufstiegs als gar nicht geschehen wirken lassen.
Ausserdem ging’s danach ja dann auch nur noch bergab…
In den frühen Morgenstunden des 31.07.2019 (von etwa kurz vor 5 Uhr bis knapp vor 8 Uhr) waren dann die Stunden der Wahrheit. Was ich bis dahin aber noch nicht wissen konnte, weil ich noch gar nicht wusste, wie sich das wohl verhalten wird, was ich da vorhatte.
Eigentlich ging es erstmal nur um den Sonnenaufgang. Als Timelapse wid sowas immer gerne mal genommen. Vor allem mit Wolken. Beides war vorhanden und prädestiniert für meine weiterführenden Hyperlapse-Experimente (die dem Schatzi so wohlgefällig erscheinen). Und der Standpunkt war mir auch direkt klar: die Hohewardthalde soll es diesmal sein. Die höchste künstliche in Europa von Menschen geschaffene unnatürliche Erhebung aus Dreck und Geröll aus dem Bergraubbau der vergangenen Jahrzehnte.
Die Halde an sich wird dadurch auch nicht reizvoller.