°tagpfauenauge°

°tagpfauenauge°

°descriptio°:

Das Tagpfauenauge (Aglais io, Syn.: Inachis io, Nymphalis io) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Das Tagpfauenauge wurde zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt.

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben eine rostrote Flügelgrundfärbung. Das unverkennbare und auffälligste Merkmal sind die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken. Die der Vorderflügel sind innen deutlicher mit einem dunklen Fleck gefärbt. Daneben finden sich am oberen Flügelrand größere schwarze und weiße Flecken, die vom Flügelansatz bis etwa zur Mitte am Rand eng weiß und schwarz gemustert sind. Der Flügelaußenrand beider Flügelpaare ist breit graubraun, genauso wie der Körper und die Flügel um den Ansatz. Die Flügelunterseiten sind fein dunkelgrau und schwarz marmoriert.

Die Raupen werden circa 42 Millimeter lang. Sie sind schwarz und weiß am gesamten Körper außer am Kopf und weisen zahlreiche feine weiße Punkte und schwarze Dornen auf.

Jene Schmetterlinge sind in Europa, außer im Norden und Teilen der iberischen Halbinsel und Griechenland, und in Asien bis nach Japan weit verbreitet und häufig. Man findet sie bis in einer Höhe von 2500 Metern.[3] Sie kommen in verschiedenen Lebensräumen, wie zum Beispiel in der Nähe von lichten und sonnendurchfluteten Wäldern, aber auch in Parks und Gärten vor.

Die Falter fliegen jährlich in zwei Generationen: Die der ersten fliegen von Juni bis August, wobei je nach Wetterlage eine Diapause von Juli bis Oktober eingehalten wird, die der zweiten Generation fliegen von August bis Oktober. Nach der Überwinterung können die Falter bereits von März bis Mai beobachtet werden.

[Text-Quelle: Wikipedia]


°ego sententiam°

Dass eine Beobachtung von März bis Mai möglich ist, erfreut den ambitionierten Lichtbildartisten umso mehr, als dass er von einem glücklichen Zufall sprechen möchte, der ihn den völlig entspannten und freundlichen Falter vor das Objektiv führte.

Die Flattermänner haben einen sehr ausgeprägten Geruchssinn und sind offensichtlich wenig menschenscheu, denn sie suchen förmlich die menschliche Nähe und deren mitgeführte Utensilien (wie z. B. Hosen, Taschen, Jacken, Objektive und gerne auch mal Socken …)  was man von den äusserst nervösen Aurorafaltern und den sich ständig in Bewegung befindlichen Zitronenfaltern nicht behaupten kann …


°illustrationen°:


°navigation auxilium°

… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …


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