2015-11-07T±09:00+01:00

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Die Überschrift „2015-11-07T±09:00+01:00“ dieses Beitrags wird wohl noch geändert.

Vielleicht sogar öfter.

Vielleicht in „Meine Nerven …“. Oder in „…das Leben könnte so schön sein …“ oder so.

Wir fangen aber erst mal mit einer wesentlichen Sache an.

Mit der

Die Dusche

Aber der Permalink dieses Beitrags bleibt erhalten. In Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag. An dem mir nicht plötzlich und auch nicht unerwartet unter der Dusche bewusst wurde, dass ich heute schreiben muss.

Unter der Dusche kommen mir sehr häufig zündende Ideen.

Ein ehemaliges Bandmitglied einer Kapelle in der ich seinerzeit leidenschaftlich getrommelt habe, hat beim Kacken die besten Ideen gehabt … Jeder so, wie er am besten kann.

Meine Ideen stützen sich also vorzüglich auf Vorgänge, die mich beschäftigen. Und nicht die, mit denen sich andere beschäftigen. Anders wäre ja auch schlecht. Ich will nämlich niemandem unnötig weil unbezahlt Arbeit abnehmen wollen.

Ich beschäftige mich also natugemäß mit den Problemen, zu denen ich eine Lösung zu finden gedenke (deshalb hier in diesem Blog auch mit dem entsprechenden Schlagwort „probleme & lösungen“ getaggt) oder mit Anlässen, die meinen dadurch schon arg zerschundenen Geist nicht zur Ruhe kommen lassen.

Der Anlass

Der Anlass zu diesem Artikel ist kein Anlass im herkömmlichen Sinne. Vielmehr eine Verkettung von besonderen und „speziellen“ Umständen.

Und hier haben sich meine zerfledderten Gehirnwindungen wieder einigermaßen geradegetüddelt und mir mitgeteilt, dass ich in der Lage sein werde, die Sortierfolge einzuhalten.

So’n Quatsch. Das ist mir noch nie passiert. Warum also ausgerechnet heute ?

Ich hatte in der jüngsten Vergangenheit damit zu kämpfen gehabt, dass ich mich zu sehr mit „selbstgemachten“ Baustellen meines bescheidenen Daseins beschäftigt habe.

Vor Jahren hatte mich bereits ein netter Mensch, der mir anlässlich einer Geburtstagsfeier über den Weg lief und mit dem ich mich nett unterhalten konnte, aufgrund meiner aus seiner Sicht ausschweifenden und doch tiefgründigen Denkweise als Sokrates tituliert.

Ein Mediziner aus dem Fachbereich der Psychologie hatte viele Jahre später meinen Hang zur philosophischen Betrachtung der Dinge ebenfalls erkannt.

Demnach: keine Veränderungen in mir.

So sehe ich das. Auch wenn ich nach aussen mittlerweile einen anderen Eindruck hinterlasse. Aber: an wem geht das Leben schon faltenfrei vorüber ?

Auch wenn man sich selbst in seiner Linie treu bleibt – ob es nun anderen gefällt und die damit umgehen können oder auch nicht, sei hier nicht Gegenstand der weiteren inhaltlichen Betrachtung – so wird man doch nicht von den Wirren und Veränderungen oder auch wirren Veränderungen der Umwelt verschont.

Und so entstehen Baustellen. Berufliche wie auch private. Die beruflichen Baustellen können insgesamt mit dem Ausgleich einer Rechnung als abgeschlossen betrachtet werden. Das fand ich immer schon schön auch …

Die privaten Baustellen werden allerdings nicht auf diese banale weil materielle Weise fertiggestellt.

Beispiele aus der etwas weiter entfernten Vergangenheit lass‘ ich besser mal aussen vor. Die wühlen mich genauso tief auf, wie die Vorkommnisse der jüngeren Vergangenheit und sind immer noch zu präsent. Und die dazu von mir angestrengten Lösungen (auch die im Ansatz) haben noch nicht zu einem für mich befriedigenden Abschlußergebnis geführt.

Als da wären

  • nachbarschaftliche Mißstände
  • Unstimmigkeiten mit dem Vermieter
  • meine sehr unsicher scheinende Zukunft
  • meine eigene finanzielle Lage
  • mein Unvermögen, Konflikte zu bereinigen
  • usw. usf.

Vorgenannte „Themen“ und deren an dieser Stelle nicht weiter diffizil erklärter in Zusammenhang stehender Ereignisse betrachte ich nicht als unlösbar. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, die hier & da vielleicht nicht ganz legal sind und trotzdem gerade deshalb helfen. Allerdings sind die Ereignisse auch nicht mehr so weit belastend, als dass ich meinen gedanklichen Lebensmittelfokus darauf richte. Den verschwende ich also nicht mehr so dolle und richte ihn bei dem Krämer meines Vertrauens, dem Herrn Lidell, für alle Beteiligten sicherlich effizienter aus.

Und so sind es vielmehr jetzt doch die aus eigener Sicht vermeintlich kleinen Dinge, die einen aus der selbstgefahrenen Spur hauen.

Die Ereignisse

Da fange ich also zum Ende des Sommers hin an, nach zufriedenstellendem Abschluss der mir selbst auferlegten witterungsabhängigen Gartengestaltungsaktionen und diverser anderer Kleinigkeiten, mich im BackOffice wieder ausführlicher mit den Möglichkeiten meines seit mehreren Jahren stabil laufenden und treuen Begleiters – dem Computer – zu beschäftigen. Und mit den Funktionen der liebgewordenen Pentax K7 (mit meinem Review auf Amazon). In diesem Zusammenhang hat auch die Ute ihren Bezug zu ihrer Samsung WB600 neu aufleben lassen.

An dieser Stelle muss ich nochmals ganz deutlich hervorheben, dass ihre Knipskiste wirklich ganz hervorragende Eigenschaften besitzt, die die Ute ganz prima im Griff hat und damit mittlerweile unschlagbar schöne Fotografien anfertigen konnte. Allerdings muss hier erwähnt sein, dass das auch nicht sogleich sofort der Fall war. Die Enttäuschung über die ersten Bilder bei unserem Trip in die Vulkaneifel war doch ziemlich groß. Aber ich hatte sie ermutigt, sich weiterhin intensiv mit ihrem Werkzeug zu beschäftigen und es kennenzulernen. Bilder machen sich nunmal nicht von alleine. Und so’ne Kamera ist von Natur aus doof und schon gar kein Hellseher. Auch, wenn das eine oder andere Foto diesen denkwürdigen Schluss zulassen könnte. Der Kamera muss man  schon mitteilen, was man von ihr will. Sonst widdatnix, sach ich immer …

Und wie ich mich – also wir uns – dann so im Verlauf unserer Ausflüge mit der digitalen Fotografie beschäftige(n), steht auch die zwangsläufig damit verbundene Archivierung auf dem heimischen PC auf dem Programm. Da hat sich in den letzten Jahren dann doch so einiges angesammelt. Und braucht Platz. Viiiiel Platz.

Die Ursache

Schlimmer war, dass vor etwa 3 Wochen ein sehr bedenklicher Effekt auftrat: die Bilder werden vom Betriebssystem gefressen!! Vielmehr von Betriebssystem des Datenträgers. Falls so ein Datenträger tatsächlich ein eigenes System hat. Aber muss ja. Sonst könnte man ja nicht über Helferlein herausfinden, was denn so los ist mit dem Massenspeichergerät.

Erst lag ja die Vermutung nahe, dass es sich nur um Bilder neueren Datums handeln könnte und ein Defekt auf der Kamera-Speicherkarte damit zu hat. Worauf ich auch zunächst auf eine Speicherung auf der lokalen HD verzichtet habe, bis ich den Fehler lokalisieren konnte. Aber die systemeigene chdisk.exe hat bestimmungsgemäß seine Arbeit aufgenommen und die betroffene Festplatte auf Dateisystemfehler gescannt. Und wie es schien, wurde das kleine Programm auf dem Datenträger, auf dem ALLE meine Fotos (und 3-D-Modellarchive und Texturen abgelegt waren) auch fündig.

Und das nicht nur einmal!!

Die automatisch startende Anwendung, die weder vorher abgeschaltet noch zwischendurch unterbrochen werden kann, hat unbeeirt und unaufhaltsam solange gescannt und optimiert, bis keine Dateisystemfehler mehr auf der Platte waren.

Und schlußendlich auch keine Daten. Also nicht mehr so viele. Zumindest nicht so viele, wie vorher.

Auweija! Da ist guter Rat teuer.

Und neue Datenträger auch.

Ein anderer Krämer meines Vertrauens hat mich aufgrund meiner präventiven Sammelbestellung – sicher ist sicherer – also mit drei neuen Datenträgern versorgt.

Der Vorgang

Und dann ging es an die Datenrettung. Sie ist zu einem Teil meines kläglichen Lebens geworden.

Nicht, dass ich mich jetzt damit auskennen würde und mein Wissen und meine Erfahrung versilbern könnte. Vielmehr steckt ein großer Teil von Lebenszeit in der Reanimation der verlorengegangenen Daten. Sowas ähnliches ist mir schon mal mit meiner Musiksammlung passiert. Nachdem ich nach wochenlanger Arbeit sämtliche Alben und Musikstücke sauber ‚getaggt‘ und mit den Album-Fotos ausgestattet habe. Das macht den Sinn, dass man dann bei vielen verschiedenen Musikrichtungen und Interpreten dann doch viel besser finden kann, was man sucht. Aber als ich mit der Arbeit fertig war, hatte ich mich im Anschlßkabel verheddert und das Teil mit mir mitgeschleppt. Bis zum Tischrand. Dort konnte es nicht frei fliegen und unterlag den Gesetzen der Schwerkraft. Aber ein Hardware-Crash war bei der jetzigen Situation auszuschließen. Die Bilder-Platte ist fest im PC-Gehäuse verbaut. Da kann nix runterfallen. Erste Recherchen bezüglich der von einem Testprogramm gemeldeten Fehler deuteten auf ein vermutlich defektes gehäuseinternes SATA-Anschlußkabel hin.Soll vorkommen, dachte ich. Kabel leben ja auch nicht ewig. Und wenn kein Kabel, dann keine Infos zum Rechenzentrum.

Die Daten auf der nunmehr als defekt erkannten HD konnten aber in mühevoller und langwieriger Wiederherstellung durch ein Datenrettungstool wiederhergestellt werden. Wobei auch nur DIE Daten wiederhergestellt wurden, die vor dem Dateifehlersystemfehler (doofes Wort, trifft aber die präzise Umstandsbezeichnung am besten …) auch nicht defekt waren. Also war mit viel Schrott zu rechnen. Kollateralschaden könnte man in diesem Fall auch drauf sagen. Man weiss es nicht.

Während Ute bereits unbeschwert und munter ihre wirklich eindrucksvoll tollen Fotos selektieren, sortieren, belichten und aufgrund ihrer mühevollen Recherchen sinnvoll und inhaltlich korrekt beschriften und letztendlich erfolgreich auf ihrer Website einstellen konnte, habe ich noch in Angst und Schrecken gelebt, dass mir noch mehr Daten flöten gehen könnten. Ich war etwas gehemmt in meinem „Workflow“. Um nicht zu sagen: gelähmt. Handlungsstarre, quasi. Trotz neuer Festplatte und halbwegs erfolgreicher Datenrettung habe ich Zeit mit Überlegungen verbracht, ob und wie ich die gesicherten Daten wieder mit den Funktionen meiner bevorzugten Bild-Anwendung verknüpfen konnte.

Das Vorhaben

Es hat sich nach diesem einschneidenden Vorfall heute (07.11.2015) unter der Dusche ein unbedingt zu erledigendes Vorhaben als dringend erforderlich und absolut vorrangig zu allen anderen anstehenden Interaktionen für mich zunächst als erste Fragen wie folgt manifestiert:

  • wie kann ich meine wertvollen (Bilder-)Daten sinnvoll verwalten?
  • wie kann ich sie organisieren?
  • wie kann ich sie sicher und dauerhaft archivieren?
  • wie kann ich sie zukünftig vor Beschädigung und/oder  Verlust schützen?

Ich begann zu lesen …

Ich begann zu schreiben …