°ego sententiam°
Am Anfang unserer Erkundungen erschein es mir zunächst so, als wenn der Wald heute aber auch rein gar nichts zu bieten hat.
Wir haben aber dafür einen und für unsere Verhältnisse recht weiten Weg zurückgelegt.
Für den einen mögen gefühlte 4 Kilometer wenig sein. Für uns sind manchmal schon 400 Meter ziemlich viel.
Und das schon allein deshalb, weil sich meistens auf kleinstem Raum eine unfassbar hohe Bevölkerungsdichte bildet. Da muss man dann nicht weit laufen, um etwas erleben zu dürfen.
Was mit mit meinem Gepäck dann durchaus Recht ist. Das Hobby soll ja Spass machen und nicht zur Quälerei werden.
Naja, aber heute haben wir dann mal eine große Runde gedreht. Und bekamen neben den zu erwartenden Fröschen auch von irgendwelchen verkappten Waldkobolden insallierten und kurios anmutenden Skulpturen zudem noch einen Zaunkönig in seinem Baumhöhlennest und auch den für mich sagenumwobenen Sandlaufkäfer zu Gesicht.
Wenn ich selbst in Käfergröße leben würde, möchte ich so einer Kreatur nicht über den Weg laufen wollen. Der Kollege hat ein dornenspitzes Zangenwerkzeug vor seiner Mundöffnung und kann die Dornen weit über 180° auseinanderklappen, um sie dann wieder zuschnappen zu lassen, wenn sich ein geeignetes Käferkotelett dazwischen befindet. Die Zangen durchbohren schlichtweg den Chininpanzer; das Opfer hat überhaupt keine Chance und kann nicht mehr flüchten.
°illustrationen°:















































