°descriptio°:
Je kleiner die Motive, desto tiefer befinden sie sich im Gras. Oder später dann unbemerkt an einem selber …
Zecken wissen das. Also, dass da jemand kommt und mehr liegend als kriechend die Käfer, Motten, Schmetterlinge, Wanzen und all das kleine Gekrabbel fotografieren möchte und dabei nichts mehr mitbekommt.
Zecken nehmen einem deshalb nicht übel, dass man sie nicht sonderlich beachtet. Wie auch. Die sind so klein, die sieht man eigentlich gar nicht. Selbst dann nicht, wenn die sich schon an einem zum Essen eingeladen haben.
Die Zecke an meinem Hals hat das Schatzi sofort bemerken können. Aber auch nur zufällig, weil ich da, wo das Drexvieh sich reingebohrt hat, auch keine Hautunreinheiten habe. Das Biest hat sie mit dem kleinen Taschenmesser rausgepopelt.
Die zweite Bestie haben wir dann abends nach unserer Heimkehr an meinem rechten inneren Oberarm (unerhalb des T-Shirt-Ärmels) entdeckt. Die Bißstelle war zwar schon leicht gerötet. Aber den Blutsauger hat sie mit dem Messer auch noch rechtzeitig entfernen können.
°ego sententiam°
Eine bedenkliche Situation, diese beiden Zeckenstiche.
Die werden ab jetzt bestimt nicht der ersten und einzigen sein. Und auch nicht die letzten bleiben.
Der Gedanke an eine Impfung wird immer präsenter …
°illustrationen°:































































































































