°descriptio°:
Trophäenjagd in hiesiger freier Wildbahn wird zunehmend zur reinen Zeitverschwendung. Das scheint anderswo – z. B. in der Gegend, in der die ominöse und in fast allen Insektenforen penetrant omnipräsente Inge Altmann residiert (Furtz im Bayerischen Wald, so soll das Nest heissen) – auch nicht anders zu sein. Die Inge hatte wohlwissend um den dramatischen Insektenschwund in ihrer Gegend, bei dem sie zuweilen tatkräftige Unterstützung mit Kältespray geleistet hat, kurzerhand auf die Nikon P900 umgesattelt und mit der verfügbaren enormen Brennweite begonnen auf Vögel zu zielen. Zumindest hat sie das versucht. Kältespray wirkt bei Vögeln nämlich nicht ganz so „beruhigend“…
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass in vielen, wenn nicht sogar in den meisten Insektenforen seit etwa 2012 ein starker Beteiligungsrückgang der Mitglieder zu bemerken ist. Was nicht an der wachsenden Bequemlichkeit der Interessierten liegen kann, sondern schlicht an mangelnden Fundstücken.
Selbst beim Andreas werden die Fundeinträge immer dürftiger. Was nicht darauf zurückzuführen ist, dass er sowieso schon alles gefunden hat, was man hier so finden kann. Er selbst trauert ja auch schon länger über den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt.
In manchen Gegenden fällt das Problem vielleicht nicht direkt und schon gar nicht als schwerwiegend auf. Da gibt es eben noch reichlich Insekten, so meint man. Weil viele Fliegen eben auch viele Insekten sind.
Um uns den Frust der erfolglosen Suche zu ersparen, kam das Schatzi auf die Idee, heute mal wieder den Botanischen Garten der Ruhr-Uni Bochum anzufliegen. Diesmal wollten wir den kleinen Parkplatz an einer Nebenstraße zum Panzerparken nutzen, und nicht den hoffnungslos überfüllten Campus. Nach einer zeitraubendenden Odysee rund um das Uni-Gelände und den umligenden Siedlungen haben wir den Wunschzielort trotz Navi nicht finden können. Und parkten dann doch auf dem Uni-Gelände.
Wir nahmen einen Weg, der durch die Gewächshäuser führte und traten irgendwo ins Freie an einen künstlich angelegten Teich mit Seerosen und anderen umstehenden Gewächsen. Ich hatte zwar das fast komplette Equickmänt am Mann. Ziel aber war es für mich heute, die K-01 mal auf Gebrauchstauglichkeit im Feld zu testen.
Mit dem Ergebnis, dass ich, bedingt durch den fehlenden Sucher und nur mit Hilfe des Kameramonitors dann Aufnahmen machen konnte, die mit der K-7 so nicht möglich gewesen wären. Für manche Bilder hätte ich mit der K-7 nasse Füsse bekommen. Oder wäre komplett tauchen gegangen. Insgesamt war ich dann auch mit der Art zu fotografieren doch recht schnell vertraut und auch angetan.
Weil es sich heute für mich also nur um einen Test handelte, hatte ich keine Notzen über die Blümchen angefertigt, die ich mir dabei geschnappt hatte. Deswegen steht unter den meisten Bildern dann auch „Testbild“ oder so …
°loco°
°ego sententiam°
Man muss sich tatsächlich erst mal an ein neues Gerät gewöhnen. Obwohl die Knipse es einem einfach macht. Die Bedienerführung ist benutzerfreundlich und selbsterklärend. Und obwohl die aus meiner Sicht wichtigsten Funktionen (Sucher, Fernauslöserbuchse) fehlen, doch schon wieder Lust auf mehr.
°supplementum°
Das Ding will getestet werden. Dann woll’n wama …
°illustrationen°:
°movere imaginibus°
°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …























































