2025-11-02 – RE-Kittie – Turigeid – eine Trilogie

2025-11-02 – RE-Kittie – Turigeid – eine Trilogie

Die Überschrift lässt vermuten, dass der Verfasser mittlerweile altersdement, senil und postlegasthenisch ist.

Das wird an dieser Stelle jedoch vehement dementiert: das ist keine Legasthenie, das muss so, weil andere das auch so machen (siehe das als Beitragsbild dienende Foto von der „Vest Galerie“, vor der ein von der Stadtvergewaltigung in Auftrag gegebenes Info-Schild aufgestellt wurde, und der Azubi des Schildermachers unterwürfig gehorchend „West Galerie“ draufgedruckt hat, weil man’s ihm so gesagt hat…).

Das Schlimmste an DER Sache aber ist, dass die fatal falsch geschriebenen Info-Standsäulen (wie auch die omnipräsenten und auffällig gruselig misslungenen SandsteinREhe) ÜBERALL im Stadtgebiet aufgestellt wurden, und es offensichtlich – wie sonst und überall auch – keine Sau und keinen anderen Berufslegastheniker ausser mirmich interessiert (sofern man INTERESSE in und an diesem Fall mit AMÜSEMENG übersetzen möchte …).

Den anderen altersbedingten Gebrechen widerspreche ich hingegen nicht.


°descriptio°

REh leuchtet.

So heisst unverändert seit einigen Jahren das vermeintlich erfolgreiche Motto, unter dem die Veranstaltung mit zunehmend traurig anzusehender Lieblosigkeit und mittlerweile ohne nennenswerten Sinn und Verstand (in diesem Jahr vollmundig angepriesen „im Zeichen der Elemente Luft und Erde„) ohne erkennbaren Bezug zum Motto aber mit übersteigertem Geltungsbedürfnis und aus purer Geldnot hier abgehalten wird.

Vom angepriesenen Thema ist weder was zu sehen noch anderweitig zu bemerken, und es besteht Grund zur Vermutung, dass die künstliche Dachrinnen-Beleuchtung – wie so vieles in dieser Stadt – auch nur phantasieloses Blendwerk ist.

Das Einzige was auffällt, sind die aus der Luft gegriffenen Preise für die feilgebotenen Speisen und Getränke und das aus meiner Sicht zu Unrecht geforderte Eintrittsgeld für den Besuch des öffentlichen Raums und die von der Erde abgehobenen Gastronomiebetriebe, die nichts unversucht lassen, den hoffentlich zahlungskräftigen und dann auch zahlenden Gast mit ohrenbetäubender Lautstärke nur EINES gehirnwaschenden Dauerrhythmus zu betören und mit geschmacklos-gleissendem Licht zu blenden.

Das mittlerweile perfekt perfide konstruierte Konzept hat sich überall da, wo sich Menschen in Massen ungehemmt bespassen lassen, bewährt, und geht auch hier nur zur Freude der Veranstalter auf.

Sehr beeindruckend hierzu ist der kostenlose redaktionelle Internetz-Beitrag der politisch gerne der Meinung der aktuell agierenden Bürgervertreter und vor allem den Interessen der hier wirtschaftlich äusserst Einfußreichen folgenden Recklinghäuser Zeitung. Ganz besonders ist das dort veröffentlichte und augenscheinlich interesseninstruiert von einem unreifen Volontär geführte dilettantische Interview zu beachten.

Die selbstherrlich und hinsichtlich ihres aus erfahrungsgemäß überteuertem Gastronomie-Angebots zu erwartenden Einnahmen-Gewinns süffisant grinsenden Veranstalter, die auch die unaufhaltsam zunehmenden Lärmbelästigungen durch die mittlerweile überbordende Aussenbeschallungsanlage einhergehend mit penetrant grölenden Mallorca-Säufern äusserst beliebten Stadthafen-Gastronomie zu verantworten haben, unterliegen mit geistloser Unterstützung der korrupten Ortspolitik der ungeteilten Auffassung, dem hirnlosen, unkritischen und impfverstrahlten Massen-Pöbel was Gutes zu bieten …

Hochinteressant bei dem Interview erscheint auch der Tesche, der in dem Interview ab 4:27 nach eigener Aussage (hinsichtlich der in seiner Amtszeit durchgerungenen und zumeist aufgrund der damit einhergehenden Interessenlage äusserst fragwürdigen Ratsentscheidungen wohl auch zu Recht) sein Amt verlassen wird, und die Verantwortung für den Schwachsinn ab November nicht mehr tragen muss und dann arbeitslos durch das Kaff irrt.

Was er wohl nicht verraten wird, ist die für ihn geregelte Unterhaltssicherung durch die stille Teilhaberschaft an der Veranstaltungs-Mafia von Lars Tottman und Marius Ebel (Geschäftsführer von mindestens 2 dubiosen Veranstaltungsunternehmen, deren einziger Zweck es ist, anderen Leuten mit ihrem geistigen Dünnschiß auf den Sack zu gehen und sich an dem Scheiß auch noch bereichern zu dürfen):

ARENA Recklinghausen GmbH -> https://re-leuchtet.de/impressum_datenschutz

Stadthafen Recklinghausen Gastronomie Kultur Gesellschaft mbH -> https://www.stadthafen.com/impressum

Beide Postkastenfirmen sind auffällig in unmittelbarer Nähe zum Rathaus angesiedelt -> Königswall 6, 45657 Recklinghausen

Ein Schelm, wer jetzt was Böses denkt …


°loco°

Der markierte Standort ist für diesen Beitrag nur die exemplarische Auswahl der eigentlichen Route der Sehenswürdigkeiten, die in der Galerie gelistet und zudem auch schlußendlich in insgesamt drei  eMotion-Diaschaurigkeiten multimedial aufbereitet sind:


°ego sententiam°

Emotionen werden wach, wenn man mit offenen Augen (nicht nur) durch diese Stadt geht, die augenscheinlich nichts mehr anderes zu bieten hat, als unbezahlbaren Wohnraum, überteuerte Gastronomie und die damit einhergehende Belästigung der Eingeborenen, sofern die mangels eigener finanzieller Mittel nicht ohnehin in andere Stadtteile umziehen müssen und im Ortskern dann nur noch die anderen übrigbleiben.

Wer hier wohnt, muss ein dickes Fell haben, taub und mit Blindheit gesegnet sein und viel Geld besitzen, oder wird gesponsert, damit er schuldig oder unschuldig an dem ganzen Irrsinn teilnimmt.

Es soll ja Leute geben, die ihren Tag nicht ohne Unterhaltung durchstehen können.

Und die Nacht dann schon mal gar nicht.

Für die scheint diese Wohngelage perfekt, denn es ist immer was los in dieser langsam und unauffällig zerfallenden Stadt.

Abends und bei Kunstlicht sieht man die verwahrlosten Gebäude und Gassen nicht, und mit Beschallung hört auch niemand die alten Fachwerkbalken knacken und den maroden Beton zerbröseln. Dessen Halbwerts- und Nutzungszeit nur von geringer Bedeutung und nach unverhofft vorzeitigem Ende der Lebenszeit dann sanierungs- oder gar abrissbedürftiig ist, wie es sich in der RUB mittlerweile eindrücklich kostenträchtig zeigt. Wobei der Umbau des KARSTADT-Gebäudes mehr als 5 Jahre gedauert hat und die auffällig lange Bauzeit vermutlich nur am Fachkräftemangel gelegen haben muss. Das gleiche Schicksal erleidet auch der Kölner Dom seit mehr als 700 Jahren. Mit dem entscheidenden Nachteil, dass der jetzt wieder beginnt, auseinanderzubröckeln und dadurch zwei ganz unterschiedliche Baustellen entstehen: die eine muss noch neu bauen während die andere bereits das Gebaute wieder reparieren muss.

Und DOCH wird HIER wie überall ein bewährtes Stadtbildkonzept aus zeitgenössischen und vor allem finanzinteressierten Gründen aufgegeben und statt der Erhaltung der alten Bausubstanz kuzerhand mit vermeintlich modernen Materialien neu errichtet um dann nach kurzer Zeit feststellen zu müssen, dass man die Scheiße ja auch wieder abreissen muss.

Nicht weil die Scheisse scheisse aussieht, sondern weil die schneller verrottet als die altehrwürdigen traditionellen Bauweisen aus Holz, Lehm und Stein. Der Kölner Dom fällt da aus der Wertung, weil man an dem mit Sandstein rumgemacht hat, der sich jetzt durch sauren Regen auflöst, der vor 700 Jahren noch gar nicht eingeplant war.

°supplementum°

Dies war anfangs Teil 1 einer bewegenden Geschichte über die ständigen und auffällig kraft-, ahnungs- und vor allem hoffnungslosen Bemühungen der hochdotierten und dennoch schwachmatisch agierenden Marketingmafia-Abteilung des mit der Gesamtsituation völlig überforderten und trotzdem aufdringlich dekadent entscheidenden Ratlosigkeitshauses, kaufkräftige und zahlungswillige Touris und andere Asis in das hoffnungslos marode Kaff zu locken.

Teil 2 und Teil 3 habe ich dann lediglich in ein entsprechendes Bewegtbildformat gestampft, weil mir irgendwann dann doch die Worte fehlten …


°illustrationen°:

Tipp für die Ansicht in der Galerie:

drücke Taste F11 und blende mit dem Icon „Vollansicht“ (in der Galerieansicht rechts oben in der Mitte) den Text aus, dann siehst Du nicht nur winziges Internetzimpressionsgeschnipsel.



°navigation auxilium°

… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …


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