Redaktionell nachbearbeitet am Mittwoch, 14. Oktober 2026 von °FotOpa°
°descriptio°
Und ja. Es ist schlimm. Alles.
Das derzeitige Niedrigwasser beeindruckt genauso wie die derzeitigen Höchstpreise, die man deshalb dafür bezahlen soll.
Und beide Ereignisse, die aufgrund ihrer Wechselwirkung in unmittelbaren Zusammenhang zu bringen sind, werden sich wohl ungebremst zunehmend verschlimmern.
Mangelnder Verzicht auf Konsumbereitschaft führt zur Klimaerwärmung.
Klimaerwärmung zum schmelzen der Alpengletscher.
In Zukunft kein Schmelzwasser, dann auch kein Fahrwasser mehr im Rhein.
So kann man die Gleichung auf eine einfache Rechnung herunterbrechen.
Aufgrund der weltweiten Veränderungen in ALLEN Bereichen – ausser beim vermeintlich teuren Klimaschutz natürlich, denn dessen Rendite erreicht ja nicht sofort die Investoren und ist daher wirtschaftlich indiskutabel – ist die Liste der für die Berechnung der unaufhaltsamen Katastrophe notwendigen Faktoren natürlich etwas länger und wird ja auch in den einschlägigen Laberschauen von mehr oder weniger uninteressanten Menschen, die aber bedauerlicherweise und zum Leidwesen des interessierten Zuschauers von sich selbst ’ne andere Meinung haben, hinreichend fusselig gesabbelt, bedarf hier also keiner weiteren Erörterung.
Der Rhein ist heute im Vergleich mit seinem Normalpegelstand eine wirklich auffallend trockene Baustelle. Man fragt sich hinsichtlich des vergangenen enorm trockenen und heissen Sommers mit mulmigem Gefühl, ob der Normalpegel jemals wieder erreicht wird. Soviel Wasser kann ja gar nicht abkondensieren wie es braucht, um die riesige und schnell dahinfließende Rinne wieder soweit zu füllen, als dass die riesigen Frachtschiffe wieder voll beladen da lang huschen können.
°loco°
In der Karte markiert ist nur die bei Abreise avisierte Zieladresse.
Alle anderen Zwischenstops der heutigen Expedition sind in den Bildern erwähnt.
°ego sententiam°
Ich war vor ein paar Tagen noch erst zufällig am Hullerner Stausee. Eigentlich sollte die Tour zu dem Zeitpunkt eine Art Erkundungsexpedition durchs südliche Münsterland werden, also mit nur einfachstem Besteck ausgerüstet als Motivsuche dienen. Und da kam ich dann auch am Hullerner Stausee vorbei. Genauer gesagt, an der Pfütze, die noch übrig ist.
Wenn man bedenkt, dass der Stausse zur Trinkwasserversorgung des nördlichen Ruhrgebiets dient, kann einem schon schwindelig werden, wenn man dann in TV-Sendungen merkwürdige Menschen mit viel Geld über die Anlage eines eigenen künstlichen und natürlich NICHT überdachten Schwimmbades reden hört. Und dieses Jahr wurde zu meinem Erstaunen auch die Wasserentnahme für die Gartenbewässerung und die wöchentliche Samstachnammitachautowäsche nicht oder nur in bestimmten Gebieten reglementiert und eingeschränkt.
Aber nicht hier.
Vermutlich deshalb, weil die Emscher mittlerweile als Naturgewässer zählt (und das nur deshalb, weil sonst kein Touri hier mit seinem elektrischen Formel 1 Esel über den EmscherValleyWay langkacheln würde), und der Kanal aus wundersamen Gründen auch nicht trocken fällt.
Wasser ist hier in unserer Gegend also reichlich da, so möchte man glauben.
Das wird sich in absehbarer Zukunft wohl rasend schnell ändern, so fürchte ich …
°supplementum°
An dieser Stelle ist kein Nachtrag geplant.
°illustrationen°:
Tipp für die Ansicht in der Galerie:
drücke Taste F11 und blende im Textfeld mit dem Icon „X“ das Textfeld aus, dann siehst Du nicht nur winziges Internetzimpressionsgeschnipsel.
°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …



































































































