2026-10-30 – Resideinza – Schlupfwespe Netelia sp.

2026-10-30 – Resideinza – Schlupfwespe Netelia sp.

Redaktionell nachbearbeitet am Dienstag, 3. November 2026 von °FotOpa°

°descriptio°

Die Erscheinung des Insekts war beeindruckend und hatte mich veranlasst, es mit der dilettantischen Makro-Funktion der Bimmelknipse zu archivieren. Frei nach dem Motto: besser ein schlechtes Foto als gar kein Foto.

Denn bis ich das dafür adäquate Knipskistenwerkzeug aktiviert hätte, wäre der kleine große Kollege wohl entweder gestorben, vom Regen weggespült oder einfach vom Winde verweht worden. Mein Alter lässt keine Hochgeschwindgkeitsreaktionen mehr zu. Noch ein Grund mehr, mich mittlerweile für Landschaften oder andere unbewegend unbewegte Motive zu interessieren, die für mich auch unerreichbar geworden sind.

Zusamenfassung:

Lat. Name: ___________ Netelia sp.

Deutscher Name: ____ deutscher Name

Familie: ______________ Schlupfwespen (Ichneumonidae)

Körperlänge: ________ ♂ 15 – 25 mm | ♀ 15 – 25 mm

Lebensraum: ________ Waldränder, Gebüschzonen, Gärten, Wiesen und Heckenlandschaften, flugfähig

Nahrung: ____________ Imago -> Blütenbesucher, Pollen und Nektar
Nahrung: ____________ Larve -> Schmetterlingslarven

Präsenz: _____________ nachtaktiv, Mai – Juni – Juli – August – September – Oktober

Gefährdung: _________ einheimische Art, nicht gefährdet, nicht unter Schutz gestellt


Beschreibung:

https://en.wikipedia.org/wiki/Netelia (englischsprachiger Artikel)
[Text-Quelle: Wikipedia]

https://www.digital-nature.de/tierwelt/insekten/schlupfwespen/netelia/detail/schlupfwespe-netelia.html

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°loco°

In der entfernten Nähe meines BallKongs an der Aussenscheibe des zur Straße gelegenen Küchenfensters meiner Nachbarin.

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°ego sententiam°

Im Moment recherchiere ich nach einem elektrischen Fahrrad, um zumindest den Nahbereich noch erforschen zu können.

Ausgerechnet ich, der die Fraktion der Hochgeschwindigkeitsbelästiger hier unablässig – und zu Recht ! – anpranger und am liebsten als offiziell berufener und meinetwegen auch gerne ehrenamtlicher Ordner mit Aussicht auf das Bundesverdienstkreuz aus dem Verkehr ziehen möchte. Was nicht zuletzt mit deren asozialen Verhalten zu tun hat. Wobei ich nicht alle Eseltreiber über einen Kamm scheren muss. Aber die meisten davon würden dann trotzdem ohne ihr schützendes dickes Fell nackich dastehen. Und der Winter kommt erst noch …

Das mir überlassene Öko-Mountainbike war mir bislang ein willkommenes alternatives Fortbewegungsmittel, bei dem ich selber mit Muskelschmalz treten musste. Allerdings hat sich der Zustand meines rechten Kniegelenks zusammen mit dem allgemeinen Zustands dramatisch verschlechtert, was die Überlegung zur Folge hatte, mich nach einem neumodernen bequemeren und komfortableren Tretesel umzusehen.

Keine einfache Angelegenheit, wenn man gefühlt sein halbes Leben lang überzeugter Gegner der desolaten Folgen des impertinenten Zweiradbooms ist. Denn eine einmal aus begründeter Überzeugung manifestierte Abneigung kann man nur schwer ablegen.

Und so bleibt nur, die Vernunft walten zu lassen. Allerdings spricht der Anschaffungspreis des Zugewinns eines persönlichen Komforts nicht unbedingt für Vernunft. Ganz das Gegenteil ist der Fall. Erleichternd für die Entscheidungsfindung ist jedoch, dass ich ab März 2027 offiziell Vollrentner bin. Und die Provinzial mich mit meiner Altersrücklage beglücken wird.

Die zur Auszahlung kommende Knatter muss ich mir einteilen. Und nach dem heutigen Stand der Dinge (sofern die enorme Inflationsrate sowie die Energie- und Lebenshaltungskosten stagnieren sollten, was hinsichtlich der allgemein bedauerlichen Entwicklung eher nicht so sein wird) rechnerisch knapp 8 Jahre reichen wird. Und diese 8 Jahre werden erfahrungsgemäß unerfreulich schnell vorbei sein. Ein Grund mehr, sich die Zeit bis dahin noch halbwegs angenehm zu gestalten. Bewegung gehört dazu. Und draußen macht das mehr Sinn, sich zu bewegen. Vor allem FORT zu bewegen, auch wenn ich hier definitiv nicht mehr wegkomme.

Mit dem 26″ Mountainbike hat das bei gelegentlicher Nutzung insgesamt auch nur bedingt funktioniert, und ist jetzt wegen der einhergehenden Schmerzen kaum noch erholsam. Längere und vor allem hügelige Strecken meide ich wie der Teufel das Weihwasser. Die Bochumer Straße hinauf in die Kittie zu fahren treibt nicht nur Schweissperlen auf die Stirn. Auch die Tränensäcke werden fluchend entleert.

Geliebäugelt hab ich mit einem 20″ Mini-Lastenfahrrad als Tiefeinsteiger, das von einem elektrischen Antrieb unterstützt wird. Vor einigen Jahren waren die Dinger einerseits unerschwinglich, und wenn, dann aufgrund der Antriebsleistung, dem Komfort und der geringen Reichweite nur bedingt nutzbringend. Das hat sich mit der Weiterentwicklung der etablierten Technik geändert und wird zu attraktiven Preisen verhökert. Gebraucht wird sowas auch schon angeboten. Mich hält nur der gebrauchte Akku ab. Wenn DER bei so einem Gebrauchtfahrzeug fratze ist, werden schnell 800 Taler für einen neuen Akku fällig. Sofern man dann auch einen neuen für ein Nicht-Markenmodell bekommt. Denn es ist ja landläufig bekannt, dass ALLE Hersteller bemüht sind, ihre neuesten Modelle zu verticken. Und der Nachschub für die älteren Geräte wird bewusst nicht mehr unterstützt.

Ob ich mit einem „preisgünstigen“ Tretesel, den ich von einem pechineseischen Anbieter über Amazon kaufen möchte, glücklich werde, ist fraglich. Dagegen steht aber die voraussichtliche und vergleichsweise geringe Gesamtnutzungsdauer.

°supplementum°

Text

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°illustrationen°:

Tipp für die Ansicht in der Galerie:

drücke Taste F11 und blende im Textfeld mit dem Icon „X“ das Textfeld aus, dann siehst Du nicht nur winziges Internetzimpressionsgeschnipsel.

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°navigation auxilium°

… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …

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°diesen beitrag ausdrucken ?°