°kragentaube°

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Die Kragentaube (Caloenas nicobarica), auch Mähnentaube, Nikobarentaube oder Nikobartaube genannt, ist eine Art der Familie der Tauben. Die dämmerungsaktive Kragentaube ist eine typische Erdtaube, die viel am Boden läuft und im Geäst nur ruht.

Die Kragentaube gilt üblicherweise als einzige Vertreterin ihrer Gattung. Möglicherweise gehörte jedoch auch die ausgestorbene Liverpool-Taube ebenfalls zur Gattung Caleonas. DNA-Analysen legen auch nahe, dass die Kragentaube mit dem gleichfalls ausgestorbenen Dodo eng verwandt ist.

Beim Männchen ist der Kopf schwärzlich blaugrau, leicht silbrig überhaucht befiedert. Am Nacken und am Hals hat er verlängerte Federsträhnen, die blau, grün und bronzefarben irisieren. Am Rücken und auf den Flügeln sind die Federn metallisch grün, die Schwung- und Deckfedern dagegen blau. Der Schnabel ist schwärzlichgrau. Die Weibchen sind etwas kleiner und bei ihnen sind die Federsträhnen weniger stark ausgeprägt. Weibchen haben außerdem eine kleinere Schnabelwarze als die Männchen.

Kragentauben sind von den Nikobaren bis zu den Philippinen und Neuguinea verbreitet.

Die attraktive Taube wurde bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts erstmals nach Europa gebracht. 1872 gelangen dem Zoo in Paris die ersten Zuchten. Ein Zuchterfolg wird unterstützt, wenn mehrere Brutpaare zusammen gehalten werden. Die Kragentaube ist auch heute häufig in Freiflugvolieren in Zoos zu sehen. Da die Kragentaube zu den besonders geschützten Taubenarten gehört, ist für den Handel mit nachgezüchteten Jungtieren eine Vermarktungsgenehmigung erforderlich.

[Text-Quelle: Wikipedia]


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… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …


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