°descriptio°:
Als Langzeitbelichtung wird in der Fotografie eine Belichtungszeit von mehreren Sekunden bezeichnet. Langzeitbelichtungen werden bei schwachen natürlichen Lichtquellen eingesetzt oder, im technischen und künstlerischen Bereich, um Bewegungsabläufe aufzuzeigen.
In der Available-Light-Fotografie werden Langzeitbelichtungen durch hochempfindliche Filme oder Bildsensoren und lichtstarke Objektive nach Möglichkeit vermieden, da hier normalerweise kein Stativ verwendet wird. In der Nachtfotografie werden Langzeitbelichtungen häufig eingesetzt, das Anwendungsgebiet ist jedoch universeller.
International ist der englische Begriff Bulb gebräuchlich, da in früherer Zeit die Fernauslösung mit einem Blasebalg bedient wurde. Dementsprechend ist die Kamerafunktion der Langzeitbelichtung meist mit einem „B“ gekennzeichnet, das in deutscher Sprache ersatzweise auf den Begriff Beliebig übertragen wird.
Die meisten Langzeitbelichtungen liegen im Bereich von fünf Sekunden bis hin zu mehreren Minuten. Der Belichtungszeit ist nach oben kaum eine Grenze gesetzt, so hat Michael Wesely extreme Langzeitbelichtungen von bis zu 26 Monaten durchgeführt.
Eine korrekte Belichtung bei langen Zeiten und nicht zu dunklem Motiv kann durch verschiedene Mittel erreicht werden:
- kleinere Blende, z. B. auf Blende 16 bis 32 (je nach Objektiv)
- Verwendung eines Films mit geringer Lichtempfindlichkeit, z. B. 50 ASA
- Graufilter am Objektiv
- Verringerung des Umgebungslichtes, Dämmerung und Nacht.
In den Anfängen der Fotografie war die Langzeitbelichtung kein reines Gestaltungsmittel, sondern eine Notwendigkeit. Gründe dafür waren die geringe Empfindlichkeit des Fotomaterials und die geringe Lichtstärke der verwendeten Objektive. Tagesaufnahmen belebter Straßen zeigen daher oft keine oder schemenartig verwischte Personen, für Porträtaufnahmen waren Hilfsmittel notwendig.
[Text-Quelle: Wikipedia]
°ego sententiam°
Tja. Die Hilfsmittel.
Stativ sollte sein. So sagt man …
Allerdings gibt es ja Örtlichkeiten, in denen man KEIN Stativ aufbauen kann (oder darf). Dann muss man erfinderisch werden. Meistens wird die Kamera dann dort platziert, wo man sie mit den Händen fixieren kann. Unbequem ist das allemal.
Und nach 30 Sekunden werden auch die stärksten Schraubstockgriffel taub …
Deshalb verwende ich dann doch lieber ein Stativ.
°illustrationen°:
°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …













































































