°klammeraffe°

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°descriptio°:

Die Klammeraffen (Ateles) sind eine Gattung aus der Primatenfamilie der Klammerschwanzaffen (Atelidae) innerhalb der Neuweltaffen. Diese Tiere sind mit ihren langen Greifschwänzen und ihren langen Gliedmaßen an eine baumbewohnende Lebensweise angepasst. Die Gattung umfasst sieben Arten, die in Mittel- und Südamerika leben. Auf Englisch heißen sie spider monkeys, allerdings bezeichnet Spinnenaffen im Deutschen eine andere Primatengattung.

Das Fell der Klammeraffen ist kurz und rau, seine Färbung variiert je nach Art und Alter von gelbgrau über braun bis schwarz, die Unterseite ist meist heller. Das haarlose Gesicht ist meist schwarz, manchmal auch rötlich, gefärbt. Ihr Körperbau ist schlank, der Schwanz ist länger als der Körper, er ist außerordentlich beweglich und wird als Greifschwanz verwendet, wozu auch die haarlose Unterseite der Schwanzspitze dient. Mit ihren langen Gliedmaßen sind sie perfekt an die hangelnde Lebensweise angepasst, die Hände sind hakenförmig, die Daumen zurückgebildet. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 38 bis 63 Zentimetern, der Schwanz wird 50 bis 90 Zentimeter lang. Das Gewicht beträgt 7 bis 9 Kilogramm, manchmal auch bis zu 11 Kilogramm. Der Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich der Größe ist nur schwach ausgeprägt.

Klammeraffen haben ein großes Verbreitungsgebiet, es reicht vom südlichen Mexiko bis nach Bolivien und ins mittlere Brasilien. Ihr Lebensraum sind Wälder, wobei sie sich meist in tiefer gelegenen Regenwäldern aufhalten.

Klammeraffen sind tagaktive Baumbewohner, die sich meist in der oberen Kronenschicht aufhalten. Sie bewegen sich geschwind und agil durch das Geäst, entweder vierbeinig oder schwinghangelnd, dabei verwenden sie den Schwanz als fünfte Gliedmaße. Sie können an einer Hand, einem Fuß oder auch am Schwanz längere Zeit hängen. Auf den Boden allerdings kommen sie selten. Man sagt, dass nur Gibbons die Klammeraffen an Akrobatik in den Bäumen übertreffen. Sie können aber auch auf Ästen balancieren und Gegenstände mit ihrem Schwanz aufheben. Am Morgen begeben sie sich auf Nahrungssuche, um den Rest des Tages ruhend zu verbringen.

Die Hauptnahrung der Klammeraffen sind Früchte (rund 80–89 %), daneben nehmen sie auch Blätter und anderes Pflanzenmaterial zu sich.

Wie die anderen Klammerschwanzaffen wurden und werden die Klammeraffen aufgrund ihres Fleisches bejagt. Eine weitere Bedrohung ist der Verlust des Lebensraumes durch Abholzung der Regenwälder. Da Klammeraffen meist nur in Primärwäldern vorkommen, reagieren sie sehr empfindlich auf menschliche Störungen. Alle sieben Arten zählen laut IUCN zu den gefährdeten Arten, zwei davon, der Braunkopf- und der Braune Klammeraffe sind laut IUCN „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered).

[Text-Quelle: Wikipedia]


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°navigation auxilium°

… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …


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