°descriptio°:
Wonnemonat Mai, so sacht man doch …
Für die kleinen Graugränse trifft das auf jeden Fall zu, wenn nicht gerade ein Fuchs oder Reiher oder andere hungrige Mäuler sich für die Lüttis interessieren. Da nützen beim Landgang zum Abweiden der Rasenflächen auch die wachsamen Augen der Eltern nicht wirklich. Die meisten Räuber nehmen sich, was sie brauchen.
Die Gänseeltern schlagen zwar Alarm, wenn voll verstrahlte Hundehalter mit deutlich erkennbarem vergnüglichen Entzücken ihren heißgeliebten Kläffern den vorgeblich wohlverdienten Aus- und hier dann am Teich den für kleine und große Gänse bedrohlichen Anlauf zum und ins Wasser gönnen.
Von meinem Papa habe ich als kleiner Junge gelernt, dass der Flügelschlag eines Schwans das Genick eines Menschen brechen kann und ich mich dem unumstrittenen Schäff des Teiches schon gar nicht während der Brutzeit nähern darf.
Gänse sind auch kräftig und wissen sich zu wehren. Naja, mit einem Schwan legen die sich nicht an und gehen im Konfliktfall dann doch besser stiften.
Aber einen Golden Retriever oder sonstigen ungebremsten Kläffer, der mit diesem ekligen, rotschmierige Hundescheiße erzeugenden Frolic von seinem Alphatier fettgefüttert wurde und deshalb beim Ausgang seine stinkenden Verdauungsreste auf Wegrändern und Wiesen hinterlassen darf, weden die doch wohl allemal mit ihren kräftigen Flügeln sprichwörtlich in die Flucht schlagen können.
Sie tun’s aber leider nicht …
°ego sententiam°
Gänse sind also aufmerksam wachsame und äusserst friedliche und sogar sehr schlaue Tiere.
Hundebesitzer sind das meistens nicht.
°illustrationen°:
















