°gemeiner wirbeldost°

°gemeiner wirbeldost°

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Der Gemeine Wirbeldost (Clinopodium vulgare), auch Gewöhnlicher Wirbeldost genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Wirbeldost in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Der Gewöhnliche Wirbeldost wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis, meist 30 bis 60 Zentimetern. Vom holzigen „Wurzelstock“ gehen Ausläufer aus. Der Wirbeldost ist schwach aromatisch. Der aufsteigende Stängel ist mehr oder minder ästig und abstehend behaart. Die Blätter sind kreuzgegenständig, kurz gestielt, eiförmig und schwach gekerbt bis ganzrandig. Die ein bis vier Scheinquirle werden von einer Hülle umgeben, die aus lang-bewimperten borstigen Blättern besteht und von den tragenden Laubblättern überragt wird.

Die Blütezeit reich von Juli bis Oktober. 10 bis 20 Blüten stehen zu in dichten Scheinquirlen zusammen. Meist blühen nur wenige Blüten eines Quirls gleichzeitig. Neben zwittrigen Blüten kommen auch kleinere weibliche Blüten oder auch rein weibliche Pflanzenexemplare vor.

Die Blüten sind zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Die purpurfarbenen, oder gelegentlich weißen Kronblätter sind 10 bis 15 Millimeter lang, außen flaumig behaart, mit leicht gekrümmter Kronröhre.

Die Klausenfrüchte zerfallen in Klausen. Die kastanienbraunen Klausen sind kugelig und etwa 1 Millimeter lang. Nichtblühende Pflanzen ähneln dem Oregano. Im Unterschied zum Oregano (Origanum vulgare) sind beim Wirbeldost die Laubblätter auf der Unterseite nicht punktiert.

Der Gewöhnliche Wirbeldost ist ein Hemikryptophyt (Schaftpflanze).

Blütenökologisch handelt es sich um „Eigentliche Lippenblüten“. Ihre Narben und Staubbeutel sind nur von oben bedeckt. Nektar ist reichlich vorhanden, aber wegen der langen Kronröhre ist er nur Hummeln der Gattung Bombus und Schmetterlingen zugänglich; auch Selbstbestäubung ist erfolgreich.

Die Diasporen sind die Klausen, die als Windstreuer und Klebhafter ausgebreitet werden.

Der Gewöhnliche Wirbeldost kommt in ganz Europa (in Norwegen bis zum 66. Breitengrad), in Nordafrika, im gemäßigten Asien sowie in Nordamerika vor.

er Wirbeldost wird in der Volksmedizin als stopfendes, herzstärkendes, wind- und schweißtreibendes, schleimlösendes Mittel eingesetzt. In der bulgarischen Volksmedizin wurde der Wirbeldost zur Wundheilung verwendet. Opalchenova und Opreshkova untersuchten seine antibakteriellen Wirkungen. Ein anderes bulgarisches Team, Dzhambazov, Daskalova, Monteva und Popov untersuchte die Wirkungen eines Clinopodium vulgare-Extraktes zur Hemmung des Tumorwachstums. Junge Triebe vom Wirbeldost enthalten Betulin.

Betulin ist antientzündlich, antibakteriell, antiviral, hepatoprotektiv und antitumoral. Damit wird der Wirbeldost zu einer interessanten Heilpflanze.

[Text-Quelle: Wikipedia]


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… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …