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Die Raupenfliegen (Tachinidae), auch Schmarotzerfliegen sind eine artenreiche Familie der Zweiflügler mit weltweit etwa 8.000 Arten, die mit etwa 500 Arten in Mitteleuropa vertreten ist.
Alle Arten entwickeln sich parasitisch in Larven, Puppen oder Imagines von Insekten, vereinzelt auch bei anderen Gliederfüßern. Unter den Wirtstieren finden sich in erster Linie Raupen von Schmetterlingen und Afterraupen von Pflanzenwespen. Parasitiert werden aber auch Käfer, und zwar außer den Larven von hauptsächlich Blatthornkäfern und Bockkäfern auch die Puppen und die Imagines größerer Arten, beispielsweise Laufkäfer oder Maikäfer. Weitere Wirtsarten finden sich unter den Wanzen, Heuschrecken, Schaben und Ohrwürmern, vereinzelt auch Hautflügler und Zweiflügler. Ausgeschlossen sind wasserbewohnende Arten und Insekten, die wegen zu geringer Größe nicht in Frage kommen.
In der Landwirtschaft sind Raupenfliegen von großer Bedeutung bei der biologischen Schädlingsbekämpfung. Besonders Insekten, die durch Massenvermehrungen nach Verschleppung in andere Kontinente erhebliche Schäden verursachten, konnten durch nachträgliche Einführung der jeweilig parasitierenden Raupenfliege dauerhaft unter Kontrolle gebracht werden. Beispiele dafür sind der Kleine Frostspanner und der Schwammspinner.
[Text-Quelle: Wikipedia]
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°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …












































































