°descriptio°:
Zusamenfassung:
| Lat. Name: | Prunella vulgaris |
| Deutscher Name: | Braunelle |
| Familie: | Lippenblütler (Lamiaceae) |
| Wuchshöhe: | 5 cm – 30 cm |
| Vorkommen: | immergrüne mehrjährige krautige Pflanze in gemäßigter Klimazone, bedingt winterhart, hemykryptophyt |
| Standort: | warm, auf Halbtrockenrasen, Kriech- und Trittrasen, feuchten Wiesen und Weiden, an Rändern von Waldwegen |
| Blatt: | 7cm – 15 cm langes Kronblatt. blauviolett, selten weißlich gefärbt |
| Blüte: | 1 cm – 4 cm langer dicht gedängter Blütenstand, zygomorph, fünfzählig mit doppelter Blütenhülle, Bestäubung durch Hummeln und andere Hautflügler |
| Früchte: | Klausenfrüchte mit schwarzen Samen im Herbst |
| Blütezeit: | Juni – Juli – August – September – Oktober |
| Herkunft: | mitteleuropäische Charakterpflanze |
| Verwendung: | junge nichtblühende Pflanzen als Salat oder Gewürz |
Beschreibung:
Die Kleine Braunelle, auch Gemeine Braunelle oder Gewöhnliche Braunelle (Prunella vulgaris; früher Brunella vulgaris) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Braunellen (Prunella) in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist vom mediterranen bis zum borealen Europa und bis nach Ostasien weitverbreitet.
Die Kleine Braunelle ist eine immergrüne, meist ausdauernde krautige Pflanze. Sie bildet wurzelnde oberirdische Ausläufer aus, mit denen sie sich auch vegetativ vermehren kann. Der 5 bis 30 Zentimeter lange Stängel ist aufsteigend und spärlich behaart. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist elliptisch oder eiförmig, mit ganzem oder gekerbtem Rand.
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Der dicht gedrängte Blütenstand ist 1 bis 4 Zentimeter lang und sitzt meist unmittelbar oberhalb des obersten Laubblattpaares. Die Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelch-Oberlippe endet in drei sehr kurzen Zähnen, deren mittlerer viel breiter ist als die seitlichen, die Kelch-Unterlippe in zwei lanzettlichen, spitzen Zähnen. Die etwa 7 bis 15 Millimeter langen Kronblätter sind blauviolett, nur ganz selten weißlich gefärbt.
Selten kommen Pflanzenexemplare nur mit weiblichen Blüten vor, bei denen die Krone deutlich kleiner ist und den Kelch kaum überragt.
Die Klausenfrucht zerfällt in vier Klausen.
Die Kleine Braunelle ist zu der ähnlichen Großblütigen Braunelle besonders in folgende Merkmalen verschieden: Das oberste Laubblattpaar befindet sich direkt am Grund des Blütenstandes. Die etwa 7 bis 15 Millimeter lange Krone ist höchstens doppelt so lang wie der Kelch.
Bei der Kleinen Braunelle handelt es sich um einen Hemikryptophyten.
Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Hummeln und andere Hautflügler.
Die klebrigen Klausenfrüchte sind vom Fruchtkelch umschlossen, der sich bei feuchtem Wetter innerhalb einer Minute hygrochas öffnet und dann waagrecht absteht. Fallen Regentropfen auf diese verlängerte Kelchlippe, so werden die Klausen herausgeschleudert. Die Klausen werden also als Regenballist ausgebreitet; aber auch eine Ausbreitung als Klebhafter sowie eine Zufallsausbreitung durch Huftiere ist möglich. Die Fruchtreife erfolgt ab August. Die langlebigen Samen sind Lichtkeimer.
[Text-Quelle: Wikipedia]
°illustrationen°:
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°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …