Kategorie: <span>°ballkong°</span>

2020-04-09 – Residenzia – Balkon – zehr zeltene Tiere

Bei meinen Aktivitäten zur Herstellung angemessener Balkonblumenkinderzimmer haben mich durchweg neugierige, mißtrauische und auch geringschätzige Blicke verfolgt.

Eher desinteressiert waren die Elstern. Aber nur bei ausreichend sicherer Entfernung. Mißtrauisch waren die Amseln, haben sich aber durch den sicheren Zaun nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Geringschätzig hat mich die Vollverstrahlte aus’m 2. OG rechts beäugt. Die ist sowas von beknallt, die Alte. Ich versteh beim besten Willen nicht, wie der Horst, mit dem die zusammen tüddelt, das mit der aushalten kann. An der ist aber auch rein gar nix, was man als attraktiv oder liebenswürdig oder sympathisch erkennen könnte. Die ist einfach nur widderlich…

2020-04-05 – Residenzia – Balkon – endlich warm

Ich wollte doch nur das schöne Wetter ausnutzen und die Blumenkästen fertig bauen.

Und weil Sonntag ist, kommt auch Besuch.

Eigentlich kam früher immer irgendwie wer zu Besuch.

Oder man ist selbst jemanden besuchen gefahren.

So’n Sonntag gibt’s her.

Da hat man Zeit. Auch für Besuche.

Und für …

2020-03-17 – Residenzia – Balkon – Bienen-Rodeo

Das Insektenhotel wird trotz aller Bedenken wieder von den Gehörnten Mauerbienen dankend angenommen.

Zurzeit tummeln sich da mindestens 20 Exemplare, die die beste Legeröhre in kleinkriegsähnlichen Auseinandersetzungen erstreiten.

Allerdings haben die aufgrund des gefühlt desolaten Zustandes der Röhren noch einiges an Arbeit vor sich, um ihre Kinderstuben wieder ordentlich in Schuß zu bringen,

Hoffentlich schaffen die das noch rechtzeitig.

2020-02-15 – Residenzia – Balkon – Invasion der Blattläuse

So langsam sollte der BallKong mal aufgeräumt werden. Schon allein deshalb, um die Pflanzen umzugsfertig zu machen.

Es stellte sich heraus, dass der Winter nicht allzu kalt gewesen sein muss. Denn es haben ausgerechnet die überlebt, die keinesfalls mit umziehen sollten.

2020-02-05 – Residenzia – Balkon – der Zaun brennt

Morgens um 11 Uhr ist die Welt noch in Ordnung.

So denkt man unbedarft, genießt nach dem kalten Nebel die Kraft der Sonne und wiegt sich in vermeintlich trauter Sicherheit auf dem residenzialischen BallKong.

Doch plötzlich wurden die Grundfesten der eigenen Sicherheit bedroht: der Plastikzaun des damit eingefriedeten Nachbargrundstücks löste sich zunehmend in Wohlgefallen auf, weil die Strahlen der immer noch tiefstehenden Sonne durch die Tropfen des Hochnebels wie durch eine Lupe verstärkt auf die Oberfläche des Zauns wirken konnten.