°descriptio°:
Fische oder Pisces (lateinisch piscis „Fisch“) sind aquatisch lebende Wirbeltiere mit Kiemen. In der Systematik sind Fische paraphyletisch, d. h., sie bilden keine natürliche Einheit (Monophylon), daher sind sie eine Gruppe morphologisch ähnlicher Tiere. Die Lehre von der Biologie der Fische ist die Ichthyologie (altgriechisch ἰχθύς ichthýs „Fisch“).
Die ältesten bekannten kieferlosen Fischartigen (z. B. die Pteraspidomorphi) stammen aus dem frühen Ordovizium vor rund 450–470 Millionen Jahren. Die Knorpelfische tauchen ab Grenze Silur/Devon vor etwa 420 Millionen Jahren auf. Knochenfische gibt es im Meer seit dem Devon, sie begannen ihre Entwicklung aber möglicherweise auch schon im Silur.
Etwas über die Hälfte aller lebenden Wirbeltierarten, nämlich derzeit rund 32.500 Arten gemäß FishBase (Stand: April 2013), gehören zu den „Fischen“.
Fische stellen im Sinne der Kladistik kein monophyletisches (aus gemeinsamer Abstammung hervorgegangenes) Taxon dar. Sie werden deshalb in der zoologischen Systematik häufig mit Anführungszeichen geschrieben („Fische“, „Pisces“), um sie damit als sogenanntes paraphyletisches Taxon zu kennzeichnen.
Die Zahl anerkannter (sogenannter „valider“) Arten ändert sich einerseits wegen zahlreicher Neuentdeckungen, andererseits infolge kontinuierlicher taxonomischer Revisionen einzelner Fischgruppen.
[Text-Quelle: Wikipedia]
°ego sententiam°
Der letzte Absatz ist allein schon deswegen interessant, weil sich die Biologie ständig neuer Verfahren bedient, um neue Arten zu bestimmen. Oder – wie bei den Fischen – bereits vorhandene Arten neu zu bestimmen.
Was aufgrund der Untersuchungsmethoden und der damit übertriebenen Akribie der Wissenschaftler meiner Meinung nach zur sprichwörtlichen „Haarspalterei“ führt.
Früher hat man eine Art nach ihren Äusserlichkeiten bestimmt und konnte sie auch als versierter Laie erkennen und entsprechend unbeschadet zuordnen.
Heute braucht man wohl ein transportables Labor mit Elektronenmikroskop, Skalpell und hinreichend Kenntnisse über die Radiokarbonmethode, falls einem mal ein älteres Exemplar auf dem OP-Tisch landet und man sich nicht sicher ist, ob es sich nun einfach nur um einen Fisch oder doch um einen Fisch handelt (-> Fisch steht hier als Synonym für Fisch).
Ich beschäftige mich als Aquarienbesitzer nur rudimentär mit „meinen“ Fischen.
Die technisch machbaren Möglichkeiten bei der Fischfotografie haben dann aber zu gewecktem Interesse geführt: da gibt’s noch mehr als nur Antennenwelse und RedHotChiliGarneelen…
Und weil ich nicht nur wissen wollte, ob denn die Fotorafien auch was geworden sind sondern was für einen Fisch ich denn da überhaupt fotografiert habe, musste ich recherchieren.
Ist ja auch doof, wenn man nur Bilder mit ohne Beschreibung zeigt und kein anderer als ein Biologe weiss, worum es sich da eigentlich handelt.
°illustrationen°:
°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …







