°descriptio°:
Zusamenfassung:
Lat. Name: ___________ Cetonia aurata
Deutscher Name: ____ Goldglänzender Rosenkäfer (a. b. a. Gemeiner Rosenkäfer)
Familie: ____________Blatthornkäfer (Scarabaeidae)
Körperlänge: ________ ♂ 14,0 – 20,0 mm | ♀ 14,0 – 20,0 mm | Ø 14,0 – 20,0 mm
Lebensraum: ________ in Parks, Kleingärten, Verbreitung nach Norden hin nachlassend, wärmeliebend, flugfähig
Nahrung: ____________ Imago -> Pflanzensäfte und Blütenpollen von Rosen, Obstgehölzen, Holunder, Weißdorne, Doldenblütler
Nahrung: ____________ Larve -> verrottende Pflanzenteile und Holzmulm im morschen Holz, Kompost, selten in Amisenhaufen
Präsenz: _____________ April – Mai – Juni – Juli – August – September – Oktober
Gefährdung: _________ nicht gefährdet aber besonders geschützt nach BNatSchG
Beschreibung:
Der Goldglänzende Rosenkäfer, auch Gemeine Rosenkäfer (Cetonia aurata), ist ein Käfer aus der Unterfamilie der Rosenkäfer (Cetoniinae). In Deutschland gehört er zu den geschützten Käferarten und wurde in Deutschland zum Insekt des Jahres 2000 gewählt.
Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 14 bis 20 Millimetern. Die Oberseite ihres Körpers ist sehr variabel metallisch grün bis bronzefarben glänzend gefärbt, meistens ist sie grün, gelegentlich auch goldfarben, blaugrün, blau bis blauviolett. Die Körperunterseite ist rotgolden. Auf den Deckflügeln kann man mehrere weiße Flecken und Querrillen erkennen. Insbesondere zwischen den hinteren beiden Dritteln der Deckflügel verläuft ein markantes weißes Querband. Weiterhin finden sich auf jedem Deckflügel zwei breite, flache Längsrippen, die nach vorne hin schwächer werden und an der Apikalbeule zusammenlaufen. Es kommt vor, dass die Deckflügel gegenüber der restlichen Oberseite eine unterschiedliche Farbe aufweisen. Der Halsschild ist knapp vor der Basis am breitesten und verjüngt sich zum Kopf hin. Der Fortsatz am Mesosternum endet kugelförmig. Männchen kann man anhand einer flachen Längsfurche auf der Bauchseite von Weibchen unterscheiden. Wie andere Rosenkäfer auch, und im Gegensatz zu den meisten sonstigen Käferarten, kann der Goldglänzende Rosenkäfer seine Flügel in einer Wölbung unterhalb der Flügeldecken (Elytren) entfalten und seitlich ausbreiten. Er fliegt dann mit geschlossenen Elytren, was zu einem charakteristischen Flugbild führt.
Die Tiere kommen in Europa, nördlich bis in den Süden Norwegens und Zentralschweden und –finnland vor. Die östliche Verbreitung erstreckt sich über Kleinasien, Vorderasien und Sibirien bis in den Nordwesten Chinas. Auf den Britischen Inseln kommt die Art nur lokal vor. Der Goldglänzende Rosenkäfer fliegt von April bis Oktober.
Die Imagines findet man häufig an Blüten, wie etwa von Rosen, Obstgehölzen, Holunder, Weißdornen oder Doldenblütlern. Die Larven (Engerlinge) leben in morschem Holz, in Kompost und selten auch in Ameisenhaufen. Die Verpuppung erfolgt in einem Kokon aus Erdreich und Holzfasern.
Die Larven des Rosenkäfers ernähren sich ausschließlich von verrottenden Pflanzenteilen und Holzmulm. Die Käfer saugen süße Pflanzensäfte und fressen Pollen und andere zarte Blütenteile.
Der Goldglänzende Rosenkäfer ist eine besonders geschützte Art gemäß Bundesnaturschutzgesetz. Nach der Roten Liste gefährdeter Tiere Deutschlands gilt er jedoch nicht als gefährdet.
[Text-Quelle: Wikipedia]
°illustrationen°:
°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …










