°nilgans°

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Die Nilgans (Alopochen aegyptiacus) ist der einzige rezente Vertreter ihrer Gattung und wird heute meist den Halbgänsen zugerechnet. Sie ist afrikanischen Ursprungs und lebt an nahrungsreichen subtropischen Binnenseen und Flüssen. Sie gilt als der häufigste afrotropische Entenvogel.

In den letzten Jahrzehnten breitete sich die Nilgans ausgehend von Gefangenschaftsflüchtlingen hauptsächlich von den Niederlanden kommend entlang des Rheins in Mitteleuropa aus, wobei sie auch in städtischen Parks, an Badeseen und anderen von Menschen häufig frequentierten Orten vorkommt.

Die schnelle Verbreitung der Nilgans ist besonders auf ihre Anpassungsfähigkeit, die hohe Vermehrungsrate und ihr aggressives Verhalten gegenüber anderen Tieren zurückzuführen. Insbesondere in urbanen Gebieten kann die Nilgans als Plage empfunden werden.[13][14][15] Der Einfluss der Nilgans auf die Populationen der heimischen Vogelwelt muss kritisch beobachtet werden.

In den USA hat sie sich in Florida und Arkansas etabliert, ebenso in Israel und den südlichen Küstengebieten am Persischen Golf.

Nilgänsen wird ein ausgeprägtes Aggressionsverhalten zur Brutzeit gegenüber anderen Wasservögeln zugeschrieben. Genauere Untersuchungen haben gezeigt, dass von aggressivem Verhalten andere Nilgänse und Entenvogelarten mit einem Gewicht von 1.000 bis 3.000 Gramm betroffen sind. Dabei hängt die Aggressionsbereitschaft von der Vogeldichte am Gewässer und nicht vom Futterangebot ab. Beeinträchtigungen wurden in Einzelfällen bei der Stockente nachgewiesen, insbesondere sofern Nilgänse Junge führten. Auch sind Fälle bekannt, in denen Nilgänse Storchennester und sogar ein Falkennest übernommen haben. Die Verbreitung des anpassungsfähigen und aggressiven Neozoen kann also erhebliche Auswirkungen auf die heimische Tierwelt, insbesondere auf andere Wasservögel haben.

[Text-Quelle: Wikipedia]


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… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …


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