°descriptio°:
Der Zoo Osnabrück liegt im Süden Osnabrücks an den Hängen des Schölerbergs. Er wurde 1935 als „Heimattiergarten“ gegründet und im Sommer 1936 eröffnet. 1970 wurde der Tiergarten Osnabrück in Zoo Osnabrück umbenannt.
Auf 23,5 Hektar Fläche sind rund 3600 Tiere aus 295 Tierarten zu sehen.
Der Zoo hat einen Schwerpunkt auf Afrika gelegt: In drei Afrika-Anlagen (Tal der grauen Riesen, Samburu, Takamanda) leben tierische Vertreter dieses Kontinents. Neben den Afrika-Anlagen gibt es im Zoo ein Aquarium, das Südamerikahaus und den Unterirdischen Zoo u. a. mit Nacktmullen und Präriehunden. Das Zooareal ist in einen Buchenwald eingebettet. Für die afrikanische Savannenlandschaft namens Takamanda wurde das Zoogelände 2010 erweitert.
Neben der Aufgabe, Besuchern die biologische Vielfalt des Planeten Erde auf spannende Art und Weise näher zu bringen und sie dafür zu begeistern, diese Vielfalt auch für zukünftige Generationen zu erhalten, ist der Zoo auch direkt an Arterhaltungsprogrammen beteiligt. So befindet sich hier seit 2015 die größte Drill-Zuchtgruppe innerhalb des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP).
Bereiche
Tal der grauen Riesen
Im Tal der grauen Riesen leben neben Nashörner und Elefanten auch selten gezeigte Tiere wie zum Beispiel die Sandkatze, Kleine Kudu und der Kurzohrrüsselspringer.
Tetra Aquarium und Terrarium
Mit Hilfe der Tetra GmbH wurde ein Aquarienhaus errichtet, in dem verschiedenste Wassertiere untergebracht werden können. Im Aquarium gibt es einen Süßwasser- und einen Meerwasserbereich. Außerdem gibt es mehrere Terrarien mit Schlangen, Riesenschildkröten und Brillenkaimanen. Als Besonderheit kann man hier Blattschneiderameisen dabei zusehen, wie sie zerteilte Pflanzenblätter von ihrer Futterstelle durch durchsichtige Röhren in ihren Bau transportieren. Im Terrarium herrscht ein feucht-warmes Regenwaldklima mit 70 % Luftfeuchte und etwa 30 °C Temperatur. Dreimal täglich wird in der Kaimananlage ein künstliches Gewitter hergestellt.
Südamerika-Areal
Neben dem Außengehege für Tapire befindet sich hier ein Südamerikahaus mit Wasserschweinen, Faultieren, Boaschlangen, Krallenaffen und der so genannten „Mendoza-Halle“ (ehemals „Tropenhalle“), in der Flora und Fauna einer nordargentinischen Hochebene in der Provinz Mendoza nachempfunden sind.[10]
Samburu
In Samburu sind auf etwa zwei Hektar Giraffen, Zebras, Strauße, Elenantilopen, Ellipsen-Wasserböcke, Buschschliefer und Impalas beheimatet. Im Safari-Camp kann man speisen und gleichzeitig die Tiere beobachten. Die Anlage ist nach dem Samburu National Reserve, einem Nationalpark im Norden Kenias benannt.
Unterirdischer Zoo
In einem unterirdischen Stollen können die Zoobesucher Erdbewohner wie Nacktmulle, Präriehunde oder Feldhamster beobachten. Auf rund 500 m² haben die Besucher besondere Einblicke in die Tierbauten. Die Baukosten des unterirdischen Zoos betrugen rund 1,2 Millionen Euro.[11]
Takamanda
Die Afrika-Landschaft „Takamanda“ beherbergt Goldschakale, Große Kudus, Hausesel, Mantelpaviane, Pinselohrschweine, Rappenantilopen, Schimpansen, Servale, Tüpfelhyänen, Warzenschweine, die sehr seltenen und bedrohten Weißscheitelmangaben und Zebramangusten. Insgesamt leben 80 Tiere auf dem 5,5 Hektar großen Areal, das einer Savannenlandschaft nachempfunden und nach einem Nationalpark in Kamerun benannt ist. Außerdem gibt es in dieser Themenlandschaft ein Baumhausdorf „Makatanda“, mit Spielplatz und Streichelzoo.
Kajanaland
Kajanaland ist der nordischen Taigalandschaft nachempfunden. Hier leben Wisente, Luchse, Vielfraße, Waschbären, Rentiere, Polarfüchse, Silberfüchse und Bären. Bei den Bären handelt es sich um versehentlich in Zoohaltung gezeugte Hybridbären (Eisbär/Braunbär). Die Gehege können teilweise über einen Baumhöhenpfad aus bis zu sechs Metern Höhe von oben eingesehen werden. Diese Besucherführung ist bisher einmalig in deutschen Zoos.
[Text-Quelle: Wikipedia]
°loco°
°ego sententiam°
Wir haben die Eintrittskarten von Helma und Wiwi geschenkt bekommen. Die beiden hatten leider keine Gelgegenheit gefunden, den Zoo zu besuchen und haben uns mit dem Geschenk eine riesengroße Freude bereitet. Weil wir mittlerweile doch so gerne zoologische Gärten besuchen.
Wir hatten uns dann auch den richtigen Tag für unseren Besuch ausgeguckt: sonnig, nicht zu warm, nicht zuviel Publikum und vor allem: lang andauernd. Über die zunächst erwartete Öffnungszeit hinaus, weil der Zoo ein „Pokémon-Go-Event“ durchgeführt hat.
Interessant für mich als unbedarften Laien war’s schon zu beobachten, wie sich die „Spieler“ durch den Zoo schlängelten, ständig auf das in der Hand angewachsene Smartphone glotzend und nicht mehr in der Lage befindlich, die Umgebung und die reale Welt unschädlich für andere wahrzunehmen …
Wir mussten so manchen „Spielern“ ausweichen, damit die uns nicht über den Haufen rennen, weil die schlicht nix mehr mitbekommen haben …
Als das Event begann war’s erst noch ganz witzig anzuschauen. Aber als sich dann aber die stumpfsinnigen Menschenmassen zunehmend wie Zombies durch den Zoo quälten, hatten wir beschlossen, dann doch zum Ende und zum Ausgang zu kommen. Wir waren ja auch lange genug dort und konnten viele schöne Eindrücke und Fotos mit nach Hause nehmen.
Mir persönlich haben das Außengehege der Nasenbären, das Terrarium/Aquarium und der Tempel der Schweinsaffen sehr gut gefallen. Den unterirdischen Zoo haben wir trotz seiner hohen Attraktivität nur ansatzweise erkundet und sind dann vor allem mangels ausreichendem Lichts wieder nach draussen, weil wir ja doch lieber das schöne Wetter ausnutzen wollten. Takamanda ist tatsächlich ein sehr grosses Areal, in dem die Tiere ungestört vom Publikumsaufkommen in annähernd artgerechter Umgebung leben können. Die insgesamt relativ große Entfernung zu den Bewohnern lässt aber mit den mir gegebenen Mitteln keine für mich wirklich interessanten Bildaufnahmen zu.
Der Zoo ist insgesamt wirklich sehenswert und der Besuch lohnt sich. Der Eintritt kostet aber auch einen vergleichweise stolzen Preis. Da ist man sicher besser beraten, wenn man sich als „Eingeborener“ eine Jahreskarte zulegt.
Das gilt übrigens aus unserer Erfahrung eigentlich für alle Zoos. Auch für die GRUGA in Essen.
°illustrationen°:






































































































