°descriptio°:
Angeregt durch unseren ersten Erkundungsgang nahmen wir den Weg nochmals, diesmal aber um das Ziel Brandheide zu Fuß zu erreichen.
Wir nahmen uns dafür reichlich Zeit: knapp 9 km in mehr als 5 Stunden auf dem Hinweg sind lange. Der in ruhigem Tempo zurückgelegte Heimweg hat nur etwa 2 Stunden gedauert.
Wir wollten ja auch keinen Marathon veranstalten, sondern uns vielmehr umsichtig am Weg umsehen. Was wir dann auch getan haben, wenn uns gerade mal keine Drahteselquäler vom selbigen an die Seite geklingelt haben. Diese Spezies ist einfach nur über…
Die Pausen zwischen dem stoßweise hohen Verkehrsaufkommen hatte ich genutzt, um mal den an mich interessierten Schwebfliegen bei ihrem Flug das gleiche Interesse entgegenzubringen. Ich hatte Glück, dass die in der Luft ihrem Namen die Ehre gemacht haben …
Auf der „Grünspecht-Wiese“ (die kann man so nennen, weil der Grünspecht sein Haus in der unmittelbaren Nähe bezogen hat …) gab es dann für mich nur noch Erlenblattkäfer. Was nicht sonderlich interessant gewesen wäre, wenn nicht einer der Kollegen sich dann zu mehr oder weniger spektakulären sportlichen Verrenkungen hingab.
Gegen 15:00 Uhr hat dann offenbar die populistische Zweiradfraktion erkannt, dass es bei dem Wetter auch ein Leben neben der Couch gibt und stürzte sich waghalsig auf zumeist elektrisch betriebene und mit auffällig geländetauglichen Stollenrädern bestückte Zweiräder, höchstselbst bestens ausgerüstet mit Helmen und Getränkeflaschen für den Ernstfall.
Die Karawane hat während ihrer sinnbefreiten Wanderung soviel Staub aufgewirbelt, dass mir der Gedanke kam, ob die Erzeuger der mitgeführten lieben Kleinen (entweder haben die selber auf unterster Ebene gestrampelt oder saßen noch tiefer in einem Anhänger) eigentlich gesundheitliche Schäden ihrer Brut durch das beknackte Massenverhalten in Kauf nehmen.
Soweit mir bekannt, will man ja eben aus der „grünen Fraktion“ (also von den Vertretern, die das Radfahren als umweltfreundlich deklarieren) mein Auto wegen der Staubentwicklung, die angeblich doch so ungesund ist und sogar zum Tode führt (neulich noch im Radio gehört, dass Leute ihren Rüssel in Auspuffrohre ihrer Oldtimer stecken), von der Straße verbannen wollen.
Samma laufen die noch ganz rund ?!?!?
Sollen die Schwachköpfe mal bei sich anfangen und ihre sonntäglichen Schönwetter-Trampelorgien auf asphaltierte oder andere geeignete befestigte Wege verlegen…
°ego sententiam°
Wir haben aufgrund unserer verstörten Wochenendfreizeiterfahrung dann beschlossen, solche Wege dann nicht mehr benutzen zu wollen. Nur noch, wenn wir sicher gehen können, dass die Mehrzahl der halbirren Pedalritter ihre elektrisch angetriebenen Staubwedler in der Garage stehen lassen werden, weil kein Wochenende ist, an dem die den normalen Naherholungssuchenden mit ihrem blöden Getue auf den Sack gehen können.
°illustrationen°:




































