Seifenblasen sind natürlich keine essbare Angelegenheit im weiteren Sinne von kulinarischer Köstlichkeit. Aber die Mischung zur Herstellung ähnelt aufgrund der Zutaten einem kulinarischen Rezept und deshalb finden die Seifenblasen ihren Platz hier.
2 x 300 ml Wasser
1 x 80 ml Zucker
1 x 80 ml Spülmittel
Der Zucker wird in lauwarmes Wasser eingestreut und rückstandsfrei durch rühren oder schütteln aufgelöst.
Die Zuckerplempe abkühlen lassen, das Spülmittel hinzufüllen und vorsichtig ohne Schaumbildung verrühren.
Spülmittel ist nicht gleich Spülmittel. Am besten eignet sich auf dem Bau für die Versiegelung von Silikonfugen das originale Standard PRIL grün.
Für den ersten Versuch einer selbstgebauten Seifenblasenflüssigkeit funktionierte auch die gefühlt identische Hausmarke aus dem Lidl (akuta). Nicht so überzeugend wie die Originalplempe, aber Blasen kann man daraus blasen.
Dem Vernehmen nach soll als Seifenflüssigkeit auch Spülbalsam funktionieren. Ich fürchte nur, dass das Zeug aufgrund seiner Konsistenz nicht schaumfrei ins Wasser einzurühren ist.
Im Netz kursieren haufenweise Geheimrezepte zur Herstellung von riesigen und angeblich zudem auch noch ewig haltbaren Seifenblasen. Die meisten Anleitungen führen wortwörtlich ins Nichts. Und die Mehrzahl der Rezepte benötigen irgendwelche exotische Zutaten, die man erst mal von irgendwoher einfliegen lassen müsste …