Kategorie: <span>°artistik°</span>

2019-08-25 – Ellerhorststraße 13 Osnabrück

Den heutigen Besuch haben alle, die ’ne Knipse am Mann bzw. an der Frau tragen, zum Anlass genommen, ihre Lichtbildartistik zu verfeinern.

Der eine wächst mit seinem Knipskrams über sich hinaus – bis auf knapp 5 Meter, um genau zu sein – und andere versuchen sich derweil vermeintlich unbemerkt auf der Kellertreppe mit Motiven, deren Konservierung auf digitalem Zelluloid dann schlußendlich dann doch zu scheitern drohten, weil das Licht nicht passte …

2019-08-24 – Schloß Strünkede – Virtuelle Pano-Tour durch den Schloßgarten

Angespornt durch die erfolgreich fertiggestellte virtuelle Pano-Tour der Praxis Molenwijk nahm ich heute von 09:00 Uhr bis 11:15 Uhr (Gesamtzeit des Spaziergangs also 2 Stunden und 15 Minuten) zum Anlass, bei wolkenlosem Himmel den Schloßpark Strünkede als Motiv für eine weitere virtuelle LandschaftsPano-Tour auszuwählen.

Die Idee hatte ich schon länger.

Nur das Wetter musste passen.

Und wolkenloser Himmel erschien mir für den heutigen Zweck als genau richtig, weil ich keine „schmuckvolle“ Dramatik als Bildaussage (wie z. B. hier oder hier) haben wollte, sondern eher eine Dokumentation.

Die HDR-Technik musste aber trotzdem sein, sonst wäre ich mit den superharten Kontrasten der morgendlichen tiefstehenden Sonne voll auf die Fresse geflogen.

2019-08-21 – RUB – Botanischer Garten

Trophäenjagd in hiesiger freier Wildbahn wird zunehmend zur reinen Zeitverschwendung. Das scheint anderswo – z. B. in der Gegend, in der die ominöse und in fast allen Insektenforen penetrant omnipräsente Inge Altmann wohnt (Furtz im Bayerischen Wald) – auch nicht anders zu sein. Die Inge hatte wohlwissend um den dramatischen Insektenschwund in ihrer Gegend, bei dem sie zuweilen tatkräftige Unterstützung mit Kältespray geleistet hat, kurzerhand auf die Nikon P900 umgesattelt und mit der verfügbaren enormen Brennweite begonnen auf Vögel zu zielen. Zumindest hat sie das versucht. Kältespray wirkt bei Vögeln nämlich nicht ganz so „beruhigend“…

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass in vielen, wenn nicht sogar in den meisten Insektenforen seit etwa 2012 ein starker Beteiligungsrückgang der Mitglieder zu bemerken ist. Was nicht an der wachsenden Bequemlichkeit der Interessierten liegen kann, sondern schlicht an mangelnden Fundstücken.

Selbst beim Andreas werden die Fundeinträge immer dürftiger. Was nicht darauf zurückzuführen ist, dass er sowieso schon alles gefunden hat, was man hier so finden kann. Er selbst trauert ja auch schon länger über den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt.

2019-08-08 – Halde Hohewardt – Horizont-Observatorium und mehr – der Film

Ich hab sie nun auch schon wieder viel zu lange vor mir hergeschoben, die Sache mit meinem Plan, das Horizont-Observatorium mit der Kamera komplett zu umkreisen. Ich wollte das Ding vorbereitet wissen. Mir war klar, dass ich nicht auf blauen Dunst über die 529 ausgelatschten Stufen auf die Halde kraxeln konnte um dann oben unter’m Sauerstoffzelt mal eben das Rohrmonster zu umrunden…

2019-08-07 – Residenzia – HolyHalla – Nachtfalter

°descriptio°: Als wenn draußen nicht genug Platz für alle ist: und trotzdem fliegen die hier rein in die Bude. Die müssen doch wissen, dass es hier nichts gibt, was die am Leben halten kann. Vielleicht wissen die das auch und fliegen genau deswegen hier rein, weil sie draussen wegen dem gleichen Umstand auch sterben müssen. Dann ist der Flug in die heiligen Hallen, um sich noch mal für die Nachwelt …

2019-07-31 – Halde Hoheward – Horizont-Observatorium

In den frühen Morgenstunden des 31.07.2019 (von etwa kurz vor 5 Uhr bis knapp vor 8 Uhr) waren dann die Stunden der Wahrheit. Was ich bis dahin aber noch nicht wissen konnte, weil ich noch gar nicht wusste, wie sich das wohl verhalten wird, was ich da vorhatte.

Eigentlich ging es erstmal nur um den Sonnenaufgang. Als Timelapse wid sowas immer gerne mal genommen. Vor allem mit Wolken. Beides war vorhanden und prädestiniert für meine weiterführenden Hyperlapse-Experimente (die dem Schatzi so wohlgefällig erscheinen). Und der Standpunkt war mir auch direkt klar: die Hohewardthalde soll es diesmal sein. Die höchste künstliche in Europa von Menschen geschaffene unnatürliche Erhebung aus Dreck und Geröll aus dem Bergraubbau der vergangenen Jahrzehnte.

Die Halde an sich wird dadurch auch nicht reizvoller.