2020-07-27 – Residenzia – HolyHalla – Schwarzes Ordensband
Nachtfalter sind wählerisch.
Die kuscheln lieber im Klo mit meinen Socken als draussen von der Emscher erstickt zu werden …
Eine thematische aufgeteilte Verlinkung zu Unterkategorien und nicht zu anderen Weblogs, wie es sonst für diese Art des sogen. „blogrolls“ üblich wäre.
Mein Website-Nähkästchen, quasi.
Hier ist alles drin, wo’s sonst keinen Platz findet.
Andere haben dafür einen Keller ….
Nachtfalter sind wählerisch.
Die kuscheln lieber im Klo mit meinen Socken als draussen von der Emscher erstickt zu werden …
Das Insektenhotel wird ja zumeist von den gehörnten Mauerbienen als adäquater Wohnraum und Kinderstube der lieben Kleinen benutzt.
Den ersten Vertreter dieser für einen fast blinden Mann aber mit Sehhilfe dann doch sehr auffällig wirkenden Spezies habe ich im Ölbachtal gesehen.
Damals aber leider mangels Gelegenheit – oder war’s doch nmehr die Unzulänglichkeit ? – das Objekt meiner Begierde nicht anschaulich in die Trophäensammlung einfügen können.
Heute kam dann der Berg zum Propheten.
Ich bin ja nicht gerade der geborene Geduldsmensch.
Mein Thronfolger nebst seiner vorlauten Stiefschwester wissen nicht nur EIN Lied davon zu singen.
Aber ich bin ja mittlerweile auch älter geworden und habe meine Gewohnheiten geändert.
Was mich heute dazu veranlasst hatte, dann doch nicht nur genauer sondern diesmal länger hinzuschauen, was winzige Flugobjekte denn an der Nisthilfe für die Gehörnten Mauerbienen wohl im Schilde – äh – Flügel führen mögen.
Was für die ausgetrockneten Böden und die darauf wachsenden Pflanzen – sofern man sie lässt – eine Wohltat darstellt, führt bei Kleinstlebewesen zu ungeahnten Behinderungen.
Trifft so’n Regentropfen eine winzige Faulfliege, die eh schon nicht wirklich gut fliegen kann, wird die glatt von der herabstürzenden Wassermasse erschlagen.
Es sei denn, sie wird zufällig über einer Vogeltränke erwischt.
Das könnte ihr Leben retten.
Wenn sie schwimmen könnte.
Kann sie aber genauso schlecht wie fliegen.
Heute ist der letzte Tag, wo es noch sommerlich warm und einladend gemütlich wird.
Bei dem Wetter lässt man gerne mal die Hüllen fallen und erfreut sich einer urtümlichen Beschäftigung zur Befriedigung eines immer schon dagewesenen Grundbedürfnisses: dem Poppen. Gegessen wird später oder auch gerne mal dabei.
So dachten auch die winzigen Rüssler, die sich an der bereits mehr als 1,8 Meter hohen Stockrose im Garagenhof zum Rudelpoppen verabredet haben.