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Der Gelbe Blasenstrauch (Colutea arborescens) ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Der Blasenstrauch ist ein sommergrüner, reich verzweigter Strauch, der je nach Standort Wuchshöhen zwischen 1 und 4 Meter erreicht. Die Rinde der unbedornten Zweige ist anfangs behaart und später kahl und fasert in Längsstreifen von Ästen und Stamm ab.
Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind lang gestielt. Es handelt sich um unpaarig gefiederte Blätter. Die Fiederblättchen sind bis zu 3,5 Zentimeter lang und von breit elliptischer Form.
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. In den Blattachseln stehen auf langen Blütenstandsschäften die traubigen Blütenstände. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist zweilippig. Die goldgelbe Blütenkrone besitzt den typischen Aufbau der Schmetterlingsblüten und ist bis zu 2 Zentimeter lang. Die fünf lebhaft gefärbten Kronblätter sind genagelt. Im zweikronblättrigen Schiffchen befinden sich die Staubblätter und der Fruchtknoten.
Die Hülsenfrüchte sind bei einer Länge von 6 bis 8 Zentimeter sowie einem Durchmesser von etwa 3 cm blasig aufgetrieben und enthalten etwa 20 bis 30 Samen. Bei Reife öffnet sich durch Austrocknung diese Hülsenfrucht entlang der Rücken- und Bauchnaht um etwa 1 bis 2 Zentimeter. An 3 mm langen Stielchen stehen die schwarz-braunen, linsenförmigen und linsengroßen Samen.
Die Weibchen des Großen Wanderbläulings (Lampides boeticus) legen Ihre Eier im Fruchtknoten ab.
Aufgrund der lang anhaltenden Blütezeit von Mai bis August kann man die von August bis Oktober reifenden Hülsenfrüchte gemeinsam mit den Blüten am Strauch sehen. Die Hülsenfrüchte sind bei der Reife aufgrund der pergamentartigen, gasundurchlässigen Fruchtwand durch Kohlendioxid-Bildung blasig aufgetrieben. Die als Ganzes abfallenden Früchte werden bei starken Winden als Ballonflieger oder als Bodenläufer ausgebreitet. Im Herbst und Winter verfault die Fruchtwand und gibt die Samen frei. Die Früchte sind auch Wintersteher und dann Windstreuer durch die im vorderen Drittel auf der Oberseite geöffneten Hülsenfrüchte.
Der Gelbe Blasenstrauch ist in Nordafrika, in Südeuropa sowie dem südlichen Mitteleuropa und Westasien verbreitet. In Deutschland kommt er natürlich nur im Oberrheingebiet vor.
Als Zierpflanze hat er jedoch seit dem 16. Jahrhundert ein breiteres Verbreitungsgebiet gefunden. Er wird gelegentlich an Straßenrändern oder in Gärten gepflanzt.
In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet findet man ihn überwiegend auf meist trockenen Kalkböden. Er besiedelt vor allem trockene Hänge und Felsfluren und ist gelegentlich auch in lichten, submediterranenLaubwäldern zu finden.
[Text-Quelle: Wikipedia]
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… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …



