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Die Gemüseeule (Lacanobia (Diataraxia) oleracea) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae).
Die Falter der Gemüseeule erreichen eine Flügelspannweite von 35 bis 40 Millimetern. Die Vorderflügel besitzen eine braunrote, die Hinterflügel eine hellrötliche Grundfärbung. Falter mit gelbroten Vorderflügeln werden als f. rufa Tutt. bezeichnet, Falter mit schwarzbraunen Vorderflügeln als f. obscura Spuler. Die Querlinien sind undeutlich ausgeprägt und können auch ganz fehlen. Auf den Vorderflügeln befinden sich eine graue Ringmakel und eine rötlichgelbe Nierenmakel. Die weiße W-Zeichnung reicht bis zum Flügelsaum.
Das Ei ist halbkugelig mit abgeflachter Basis. Es ist zunächst hellgrün gefärbt; es wird später dunkelgrün bis aschgrau. Die Oberfläche weist unregelmäßige Längsrippen auf.
Die Raupen erreichen eine Länge von bis zu 45 Millimetern. Ihre Körperfarbe ist sehr variabel, sie reicht von grün über braun, grau und rosa. Zusätzlich zu einer feinen weißen Fleckung ist eine breite, blassgelbe bis weiße Substigmatallinie vorhanden. Der Kopf ist gelblich- oder grünlichbraun und mit einer blassen Musterung versehen.
Die Puppe ist dunkelrotbraun. Sie besitzt einen spitzen Kremaster, der zwei spitze Borsten trägt.
Verwechslungsgefahr besteht mit der Veränderlichen Kräutereule (Lacanobia suasa) und der Erbseneule (Ceramica pisi).
Die Erbseneule ist durch ganz Europa bis nach Ostasien verbreitet. Im Norden ist sie noch weit über den Polarkreis hinaus anzutreffen, im Süden bis nach Nordspanien, Mittelitalien und Nordgriechenland. In den Alpen steigt sie bis auf eine Höhe von etwa 2000 Meter. Die Art kommt in vielen Lebensräumen vor, z. B. in Wäldern, auf Feldern, Wiesen, Hochmooren sowie in Gärten und Parklandschaften.
Die Art hat in der Regel eine univoltine Lebensweise. Die Falter fliegen von Mai bis August. In einigen südlichen Regionen fliegen sie jedoch in zwei Generationen und zwar im Mai und Juni sowie von Juli bis September. Die Falter sind nachtaktiv, besuchen gelegentlich auch Blüten, wie den Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) und kommen gerne an Köder und künstliche Lichtquellen. Die Eier werden in Gruppen von 20 bis 300 Stück auf den Raupennahrungspflanzen abgelegt. Die Eiraupen schlüpfen nach ungefähr 10 Tagen. Die Raupen ernähren sich von den Blüten und Blättern vieler unterschiedlicher Pflanzen, sind ausgesprochen polyphag. Ahola und Silvonen listen über 140 Arten krautiger Pflanzen, Bäume und Sträucher auf, die als Nahrungspflanzen der Raupen in Betracht kommen. Dazu gehören Binsen– (Juncus), Heidelbeer– (Vaccinium) und Weidenarten (Salix) sowie Erbsen (Pisum sativum) und Bohnen (Phaseolus vulgaris). Gelegentlich können sie im Garten- und Feldanbau schädlich auftreten. Sie sitzen in der Regel offen auf den Nahrungspflanzen, auch ein Grund für die zahlreichen Beobachtungen und große Zahl der Nahrungspflanzen. Die Raupe verpuppt sich in einem Erdkokon im Boden. Die Art überwintert als Puppe.
Die Erbseneule ist in Deutschland weit verbreitet und gebietsweise zahlreich anzutreffen, so dass sie auf der Roten Liste gefährdeter Arten als nicht gefährdet gilt.
[Text-Quelle: Wikipedia]
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°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …




