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Die Kohlenbeeren (Hypoxylon) sind eine Schlauchpilzgattung aus der Familie der Holzkeulenverwandten, deren Vertreter auf Holz wachsen.
Die Kohlenbeeren sind nach Ju und Rogers (1996) durch vier Hauptmerkmale gekennzeichnet: Zunächst ist das Hauptmerkmal aller Mitglieder der Unterfamilie der Hypoxyloideae zu nennen, nämlich dass die Nebenfruchtformen in Form kompakter Hyphenwände, den Konidiophoren aufgebaut sind, nach der Typusgattung der Unterfamilie „Nodulisporium-artig“ genannt. Zweitens sind die Stromata einheitlich geformt, d. h. es werden weder Stiel noch Köpfchen gebildet. Das Stroma ist das Hyphengeflecht, das als vermeintlicher Fruchtkörper wahrgenommen wird, aber tatsächlich nur die winzig kleinen, kegeligen Fruchtkörper, die Peritecien umgibt. Drittens ist das Stroma-Gewebe unter der Perithecienschicht homogen und fest und viertens sind die Stromata nicht aufrecht, sondern breiter als hoch, daher erscheinen sie kugelig bis flächig.
Außerdem haben viele Arten im Gegensatz zu den Holzkeulen Pigmente, die sich in Kaliumhydroxid lösen. Sie sind daher oft gefärbt.
Die Kohlenbeeren sind Saprobionten oder Schwächeparasiten, die meisten Arten bewohnen Holz, einige auch andere Pflanzenreste, Tierkot oder Erde.
Die Kohlenbeeren sind für den menschlichen Verzehr ungeeignet, spielen aber im Ökosystem Wald als Holzzersetzer eine wichtige Rolle.
[Text-Quelle: Wikipedia]
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