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Die Otter (Lutrinae) sind eine amphibisch lebende Unterfamilie der Marder (Mustelidae). Es gibt 13 Arten in sieben Gattungen.
Alle Mitglieder dieser Unterfamilie haben einen lang gestreckten Körper, kurze Beine mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen, einen langen, kräftigen Schwanz und einen runden Kopf mit stumpfer Schnauze. Bei den Ottern findet man mit circa einem Meter Länge und 22 bis 45 kg die größten Vertreter dieser Familie (Riesenotter und Seeotter). Wie bei allen Mardern sind die Männchen etwa ein Viertel größer als die Weibchen. Ihr Fell ist entweder gleichmäßig braun-grau, manchmal leicht gesprenkelt und häufig etwas heller am „Kragen“ und/oder am Bauch.
Sie besitzen mit mehr als 1.000 Haaren pro Quadratmillimeter eines der dichtesten Felle im Tierreich. Durch den Aufbau des Fells – lange Fellhaare schützen das dichte, weiche Unterfell – können sie auch bei längerem Aufenthalt im Wasser eine isolierende Luftschicht um den Körper halten. Sie können ihre kleinen Ohren und Nasenlöcher schließen, wenn sie im Wasser sind.
Otter sind nahezu weltweit verbreitet, sie fehlen lediglich in Australien und auf entlegenen Inseln. Sie leben hauptsächlich am Wasser. Sie sind exzellente Schwimmer und Taucher und haben alle Sorten von Binnengewässern und sogar felsige Seeküsten besiedelt. In der Regel findet man sie nie weiter als 500 Meter von Gewässern entfernt. Sie verstecken sich zwar manchmal in verlassenen Bauen anderer Tiere oder unter Steinen, haben aber zumindest einen festen Bau außerhalb des Wassers. Der Eingang kann unter Wasser liegen, der Bau selbst aber immer oberhalb der Wasserlinie. Einige Arten legen sogar mehrere Kammern an.
Otter schwimmen durch Bewegungen der Hinterbeine und des Schwanzes. Sie können bis zu acht Minuten unter Wasser bleiben. An Land bewegen sie sich häufig in einer Kombination von Rennen und Schlittern. Sie bevorzugen zwar als Lebensraum das Wasser, können aber, sollte es nötig sein, größere Strecken über Land zurücklegen, beispielsweise wenn sie im Winter eisfreies Wasser suchen müssen. An Land können sie Geschwindigkeiten von bis zu 29 km/h erreichen. Otter können tag- oder nachtaktiv sein, meist sind sie aber mehr nachtaktiv.
Wie der Rest ihrer Familie sind Otter Raubtiere. Ihre Nahrung beziehen sie in der Regel aus dem Wasser; sie setzt sich aus Fischen, Fröschen, Krabben und anderen Wirbellosen zusammen. Otter haben einen sehr hohen Stoffwechsel, so muss der Fischotter beispielsweise 15 Prozent seines Körpergewichts pro Tag fressen, ein Seeotter gar 20 bis 25 Prozent, abhängig von der Wassertemperatur. In 10 °C kaltem Wasser müssen sie circa 100 Gramm Fisch pro Stunde fangen, um überleben zu können. Die meisten Arten jagen drei bis fünf Stunden täglich, säugende Weibchen bis zu acht Stunden.
Als Gruppe leiden die Otter unter der Zerstörung ihres Lebensraums, der Wasserverschmutzung, der erhöhten Konzentration an Insektiziden, Jagd und der Überfischung. Außerdem werden sie noch immer als Nahrungskonkurrenten des Menschen gesehen und – häufig trotz Verbots – gejagt.
[Text-Quelle: Wikipedia]
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… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …


