°schröter°

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°descriptio°:

Die Schröter (Lucanidae) sind eine Familie der Käfer (Coleoptera) aus der Überfamilie Scarabaeoidea. Die Familie kommt weltweit vor und umfasst etwa 1300 Arten in etwa 110 Gattungen. Viele Arten weisen einen ausgeprägten Sexualdimorphismus auf: Die Männchen haben bei diesen Arten im Gegensatz zu den Weibchen große und stark gezähnte Mandibeln. Die Anzahl der Unterfamilien wird kontrovers diskutiert In Europa sind 14 Arten aus 6 Gattungen nachgewiesen, in Mitteleuropa 7 Arten.

Die Käfer sind 8,0 bis 90,0 Millimeter lang. Ihr Körper ist eher langgestreckt und in der Regel leicht konvex, leicht abgeflacht oder zylindrisch. Ihre Farbe reicht von ziegelrot über rotbraun nach schwarz, manche Arten sind jedoch bunt gefärbt. Die Mundwerkzeuge sind nach vorne gerichtet, der Kopf ist nicht nach unten geknickt. Die Facettenaugen sind gar nicht, teilweise oder vollständig vom Canthus getrennt. Die Ommatidien sind voll entwickelt (eucon), oder ihnen fehlt der Kristallkegel (acon). Die Fühler sind gekniet oder gerade und haben in der Regel 10 Glieder. Sie besitzen eine drei- bis siebengliedrige Keule mit verhältnismäßig dicken, abgeflachten Gliedern. Die einzelnen Glieder der Keule können nicht nahe aneinander gelegt werden. Die Mandibeln sind bei den Männchen und Weibchen unterschiedlich ausgebildet und sind bei den Männchen größer. Die Maxille hat entweder eine gelappte Galea und die Lacinia ist zurückgebildet, oder sie endet in einem einzelnen Zahn (Männchen). Die Maxillarpalpen sind viergliedrig, die Labialpalpen sind drei- oder viergliedrig. Das Empodium ist groß. An den Flügeln hat die Flügelader 2Ax mehrere einzigartige Merkmale. Der Hinterleib hat fünf sichtbare Ventrite (sichtbare bauchseitige Sklerite). Die Stigmen am Hinterleib befinden sich in den Pleuralmembranen. Die des ersten bis achten Hinterleibssegments sind funktionsfähig. Bei den Weibchen sind die Tergite, Pleurite und Sternite des neunten Hinterleibssegments als separate sklerotisierte Bereiche erkennbar.

Die Käfer leben in der Regel an verrottendem Holz bzw. Totholz, sowohl in Nadel-, als auch Laubwäldern. Die Larven findet man im Totholz, nicht selten auch gemeinsam mit den adulten Tieren. Nur die Larven aus der Gattung Colophon leben im Erdboden und ernähren sich offenbar von Humus und Wurzeln. Bei manchen Arten werden die Imagines durch künstliche Lichtquellen angelockt. Bei vielen Arten sind die Imagines ungeflügelt und fressen vermutlich gar nicht. Ansonsten besuchen die Tiere gelegentlich Blüten oder Wunden an Bäumen, an denen der Pflanzensaft austritt. Die Larven können stridulieren.

[Text-Quelle: Wikipedia]


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… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …