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Die Regenpfeiferartigen (Charadriiformes), auch Limikolen oder Watvögel genannt, sind eine Ordnung der Vögel. Zu ihr gehören sehr verschiedene Familien und Gattungen.
Die Regenpfeiferartigen sind eine im Aussehen vielgestaltige Gruppe, doch ähneln sie sich in einigen grundlegenden Merkmalen.
Bei allen Arten sind das Gaumendach und der Stimmapparat nahezu gleich, das Brustbein trägt keine nach innen weisenden Knochenfortsätze; außerdem gibt es Ähnlichkeiten im Aufbau des Fußes, genauer: Ähnlichkeiten bei den in Unterschenkel und Fuß liegenden Sehnen.
Besonders wichtig sind die großen Nasendrüsen, die bei den am Meer lebenden Arten der Ausscheidung von überschüssigem Salz dienen. Sehr ausgeprägt sind sie bei den Scheidenschnäbeln.
Die meisten Arten der Unterordnungen Charadrii und Scolopaci besitzen freie Zehen, doch sind Schwimmhäute ansatzweise bei Säbelschnäblerverwandten vorhanden, und die drei Wassertreter-Arten, der Reiherläufer und alle Möwen, Raubmöwen und Alkenvögeln haben vollständige Schwimmhäute zwischen den Zehen.
Die meisten Regenpfeiferartigen, insbesondere Regenpfeifer, Schnepfenvögel und Möwenverwandte, sind tagsüber aktiv. Daneben gibt es aber auch einige Arten, die bevorzugt nachts oder in der Dämmerung jagen.
Die Nahrung der Regenpfeiferartigen ist hauptsächlich tierisch, nur die südamerikanischen Höhenläufer fressen ausschließlich Sämereien und besitzen einen angepassten Verdauungstrakt. Brachvögel nehmen auch Beeren von niedrigen Sträuchern zu sich und Scheidenschnäbel und Raubmöwen erbeuten nahezu alles bis zur Größe von Kleinvögeln. Wie der Name schon sagt, schreiten die Watvögel, besonders Schnepfenvögel, durch seichtes Wasser und über Schlammflächen und stochern mit dem Schnabel im Boden. An ihren Schnabelspitzen sitzen viele Nervenenden, denn beim Aufspüren der Beute spielt der Tastsinn eine große Rolle. Zusätzlich sind die Schnabelhälften sehr biegsam, was das Stochern erleichter.
Die Nahrungssuche erfolgt häufig in Gemeinschaft von Artgenossen. Amerikanische Säbelschnäbler laufen zum Beispiel in geschlossenen Gruppen im Wasser herum und fangen kleine Fische.
Regenpfeiferartige sind weltweit anzutreffen, sogar in den kalten Regionen in Polnähe. Viele leben in Wassernähe an Meeresküsten, Seen, Flüssen und in Sümpfen, aber auch in trockenen Regionen wie Halbwüsten, Steppen und Hochgebirgen. Fast alle Arten sind Zugvögel.
[Text-Quelle: Wikipedia]
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°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …








