°descriptio°
Der „Kurier zum Sonntag“ – ein redaktionell dilettantischer Ableger des von der Ratsherrenschaft kontrollierten Polit-Magazins „Recklinghäuser Zeitung“ – wird ja bekanntermaßen mit Beiträgen von ehrenamtlich tätigen Lokalredakteuren und sogen. Bürgerreportern gefüttert. Zumindest lässt die Qualität der Berichterstattung und des Bildmaterials auf das Ehrenamt der Mitwirkenden schließen. Wobei ich mir bei dem der augenscheinlich satt und zufrieden wirkenden Herrn Jörg Gutzeit nicht ganz so sicher bin, weil der seine Füße ja schon lange bei dem Käseblattverein vor allem wegen seiner Luftaufnahmen auf dem Tisch liegen hat. Luftaufnahmen kann man mit normalen Fotografien ja nicht vergleichen, seine „normalen“ Fotografien wirken aber auch nicht wirklich ästhetisch und es stellt sich mir die Frage, warum der von den Menschen, die er da so lieblos fotografiert hat, nicht schon längst verglagt worden ist. In Amiland würde man sowas nicht durchgehen lassen.
In diesem Fall ist das alles aber NICHT das Thema.
Sondern die nach der Einweihung der über einen ehemaligen Emscherzufluß neu erstellte Brücke, die zwei Friedhofshälften des Südfriedhofs miteinander verbindet, so wie es die ehemals aus Holz gefertigte und im Zuge der vermeintlichen Renaturierung der Emscher und deren Zuläufe abgerissenen Brücke einst zum Wohlgefallen der trauernden Angehörigen tat.
Wir reden hier also von einem Friedhofsgelände, dass man mit Hilfe einer Brücke durchqueren kann.
Wir reden hier NICHT von einer Drahteselrennstrecke, wie sie HIER beschrieben wird.
Wir nicht.
Aber eben genau DIE, die ihr weithin belästigendes Verhalten auch auf Friedhöfen (und deren näherer Umgebung) ungestraft und selbst dann bitte auch schön unbehelligt ausleben will, es aber aufgrund eines denen nicht wohlgefälligen Wegebelages – in diesem Fall Splitt und Sand – jetzt auf die Beschwerdespitze treibt, und das als erheblichen Mangel ihrer eigenen Benutzersicherheit einstufen möchte, weil die auf dem Belag ausrutschen könnten, wenn die rücksichtslos die auch (und in diesem Falle fast ausnahmslos) von Fußgängern genutzten Wege mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit befahren.
Langer Satz. Schon klar. Das muss aber so, um die Zusammenhänge deutlich zu machen.
Die Stadt hat aufgrund ihrer Fahne – auf der publikumswirksam „fahrradfreundliche Stadt“ aufgestickt ist – direkt ängstlich reagiert (es geht sich bei deren Entscheidungen ja nur um Touris und anderes Gesocks, was hier die Gegend und die hier lebenden Eingeborenen mit ihrem bescheuerten Getue unsicher macht), und den beschwerdeführenden Lobbyistenschwachköppen versichert, das mit dem Splitt sei doch nur ein temporäres Provisorium und wird ganz bestimmt alsbald mit einer für den allseits beliebten Radrennsport brauchbaren Fahrbahnoberfläche aus Asphalt ersetzt.
Dass die Idioten im Rathlosigkeitshaus nicht rund laufen, ist ja schon länger Gegenstand meiner hier abgehandelten Erkenntnisse. Aber das die vor den Eseltreibern einen solchen Rückzug mit einer derart weltfremden und deshalb auch für mich unglaublichen Zusage machen, ist mehr als stramm. Die bekloppsten Schnarchnasen aus dem Ratlosigkeitshaus gehören alle mal von ’nem versierten Psychiater untersucht und dann in lebenslange Sicherungsverwahrung genommen. Damit wäre dann allen geholfen …
Die Asphaltierung nützt NIEMANDEM was. Und wenn Drahteselquäler ungerechtfertigt trotzdem der kritisierenden Auffassung sind, der Splitt sei für ihre ganz persönlichen Belange und Vorlieben zu rutschig und die können deshalb nicht ungebremst mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Brücke abbiegen, wäre es genau genommen schon bei Eröffnung der Brücke erforderlich gewesen, da die Durchfahrtschranken an beiden Enden der Brücke zu platzieren, so wie es mal war, um die Fußgänger vor den Zweiradirren und die Zweiradirren vor sich selbst zu schützen.
Das hätte bei den hoffnungslos verstrahlten Eseltretern dann keine weiteren Fragen hinsichtlich des Belages aufkommen lassen …
°loco°
Die Markierung zeigt die Stelle, an der die Brücke neu errichtet wurde und somit den getrennten Hauptweg wieder vereint.
°ego sententiam°
Es ist deutlich erkennbar, dass es sich um einen Friedhof handelt, den die Arschlöcher ungebremst durchfahren können, wenn die ihrer Belästigungslust frönen wollen. Man sollte den Friedhof für die Idioten KOMPLETT sperren und dann sollnse gefälligst – wie die Autos auch – aussenrum fahren !
°supplementum°
Wenn wirklich asphaltiert wird und keine Pforten die Brücke gegen Raser schützen, leg ich da Schmierseife aus …
°illustrationen°:

°navigation auxilium°
… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …





