2026-08-25 – mit dem Esel nach Eickel

2026-08-25 – mit dem Esel nach Eickel

Redaktionell nachbearbeitet am Donnerstag, 15. Oktober 2026 von °FotOpa°

°descriptio°

Der eigentliche Plan wäre gewesen, mir vom JuniOhr mal ’ne Fahrschulkarre auszuleihen. Ohne Auto is‘ doof, wenn man gerade mal eins braucht, das auch eine Anhängerkupplung hat.

Aber wer hat, der hat und gibt auch gerne.

So hab ich die Frucht meiner Lenden erzogen und so soll es heute sein.

Die Fahrschüler werden in der A1-Fahrschule, die wohl alsbald in den Besitz meines und dann zum Glück aller nicht mehr thronfolgenden Thronfolgers gelangen wird, auf Volkswagen geschult. Käfer gibt’s nicht mehr. Aber T-Rocker. Und einer davon hat ’ne Hängerkupplung.

Um den zu bekommen, machte ich mich mit dem Esel auf den Weg nach Eickel. 20 Minuten Fahrzeit mit Augenpausen sind ja kein Ding. Und der JuniOhr war eh noch im Unterricht. So blieb mir Zeit, mal Auge auf das zu machen, was man sonst nur im Vorbeiflug beiläufig zur Kenntnis nimmt, falls man es denn überhaupt registriert.

Dann wurde ich auch mal gebeten einzufliegen. Der T-Rocker musste aber nur noch eben mit der Anhängerkupplung ausgerüstet werden. So’n abnehmbares Dings ist ja schon schön, wenn’s denn auch funktioniert. Tat es aber nicht. Nicht mit Spucke, nicht mit gutem zureden und auch nicht mit beherzter Entschlossenheit. Gewalt ist eh keine Lösung. Schon gar nicht in diesem Fall. Dann hat der JuniOhr den Nochschäff in Portugal angekabelt und gefragt, wie denn wohl das Ding zu stecken sei. Och, das ist ganz einfach, da macht man so und noch so und dann isdas Ding drauf.

Der JuniOhr kam ins Schwitzen und hat die Scheiße schon verflucht, aber nicht davon abgelassen.

Ich hab derweil schon mal wieder meinen Plunder aus der Karre geräumt und friedvoll zu verstehen gegeben, dass selbst ICH nicht wüsste, wie ich ohne passendes Werkzeug Herr der Lage werden könnte. Er soll’s einfach sein lassen weil’s nix bringt, sich mit ’ner festgefressenen weil ungepflegten Mechanik zu beschäftigen, und wir machen uns getz vom Acker und jeder für sich noch ’n netten Abend.

Obwohl für den JuniOhrSchäff aufgeben keine Option ist, hat er dieses Mal dann doch entnervt auf den Vadda gehört.

Was allerdings schlußendlich dazu geführt hat, dass mir damit Option B eröffnet wurde, auf die ich allein aus Kostengründen ja nun mal gar keinen Bock hatte. Egal. Ich hab also versucht. über Autoverleiher an ein passendes Transportgerät zu kommen. Für so’n lächerlichen Kleintransporter ruft EuropCar pauschal mal eben unverschämte 140 Euro auf. Stundentarife gibt’s seit Corona nicht mehr. Die haben also auch rausgefunden, dass man mit der Seuche tüchtig Knatter verdienen kann.

Und mir wurde dabei dann auch klar, wie wertvoll der Panzer eigentlich gewesen ist …

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°loco°

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°ego sententiam°

Die Odysse nahm ihren Lauf, der aber ganz nach meinem Geschmack nur kurz war. Dauerläufe sollen andere machen.

Nur blöd, dass ich mit einem Anruf wieder meine Seele verkaufen musste. Panzersitztransport gegen Türelementeinbau. Was nicht schlimm gewesen wäre, wenn es sich um eine normale Baustelle gehandelt hätte. Aber es war die Privatresidenz des Immobiliendoktors, dessen persönlicher Spaß es ist, alte Kabachl möglichst ohne kostspieligen Aufwand wieder auf vermeintlich schicki zu trimmen. Und dazu braucht der keine Handwerker, die er eh nicht für sowas rekrutieren kann, sondern Zauberer…

°supplementum°

Hier wär ’n Nachtrag schon fast wieder übler Nachrede …

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°illustrationen°:

Tipp für die Ansicht in der Galerie:

drücke Taste F11 und blende im Textfeld mit dem Icon „X“ das Textfeld aus, dann siehst Du nicht nur winziges Internetzimpressionsgeschnipsel.

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°navigation auxilium°

… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …

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